Wetter, Klima und Reisezeit im Süden der USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Vergleich zu Deutschland ein sehr großes Land. Neben verschiedenen Zeitzonen treffen Sie dort auch, je nachdem wo Sie sich aufhalten, auf mehrere Klimazonen. Da sich der Süden der USA über mehrere Staaten mit unterschiedlichen geografischen sowie klimatischen Gegebenheiten erstreckt, ist es nicht möglich, eine für die gesamte Region ideale Reisezeit zu nennen.

Da im Süden tropisches und subtropisches Wetter vorherrscht, sollte eine Reise am besten außerhalb der Sommermonate geplant werden, in denen es nicht nur heiß, sondern auch erdrückend schwül werden kann.

Die Hitze und Luftfeuchtigkeit sind ideale Voraussetzungen für die Entstehung von Wirbelstürmen und so liegt der Süden im Einzugsgebiet von Hurrikans, die bevorzugt in den Sommermonaten auftreten. Diese subtropischen Wirbelstürme können eine enorme Zerstörungskraft besitzen, wie zuletzt der Hurrikan "Katrina" bewies, der im Sommer 2005 in New Orleans eine Spur der Verwüstung hinterließ.

In den Staaten mit subtropischem Klima, wie Louisiana oder Mississippi, sind die Winter mild und eignen sich ideal für Städtereisen, etwa zum Karneval, dem "Mardi Gras", nach New Orleans. Aber auch das Frühjahr lockt mit hervorragenden Wetterbedingungen sowohl für den Bade- als auch den Wanderurlaub. Es ist aber auch die beste Zeit für Stadtbesichtigungen. Gerade in den Städten können die Temperaturen im Sommer unerträglich werden. Wer diese Hitze also vermeiden möchte, sollte seine Südstaaten-Reise beispielsweise auf den Herbst legen.

Diese Zeit eignet sich ideal für eine Reise durch die Appalachen. Hier finden Sie auch den "Appalachian Trail", der mit einer Länge von 3.500 Kilometern einer der längsten Fernwanderwege der Welt ist. Eine Wanderung auf dem Trail ist besonders während des "Indian Summer" lohnenswert, der sich vor allem durch sonnige Herbsttage und bunt leuchtende Blätter in den Laub- und Mischwäldern entlang der Strecke auszeichnet. In dieser trockenen Wetterphase ist es warm, aber nicht mehr so heiß oder schwül wie im Sommer. Die besten Monate, um den Indian Summer zu erleben, sind Oktober und November.

Im tiefen Süden, in der Gegend rund um Miami in Florida, herrschen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen und hier ist selbst im Winter ein Bad im Golf von Mexiko möglich. Hier im Süden Floridas finden Sie auch im Winter ein konstant schönes und warmes Wetter vor. Dabei regnet es kaum, und doch ist es nicht so heiß wie im Sommer. Falls Sie also dem kalt-nassen Winterwetter in Europa entfliehen wollen, dann bietet sich Florida als ideales Reiseziel an. Hier sind vor allem Miami und die Florida Keys zu empfehlen. Auch in Texas fallen die Temperaturen das ganze Jahr über nicht unter 10 Grad Celsius und das Klima hier zeichnet sich durch allgemeine Trockenheit aus.

Weiter nördlich hingegen kann es auch schneien und es gibt, beispielsweise in Virginia und West Virginia, einige Skigebiete.

Beachten Sie bei einer Reise in die USA bitte, dass Temperaturen in Fahrenheit und nicht in Celsius angegeben werden. Null Grad Celsius entsprechen dabei 32 Grad Fahrenheit. Da die Formel für die Umrechnung ziemlich kompliziert ist, ist es am einfachsten, diese mit einem entsprechenden Programm im Internet vorzunehmen – oder als grobe Orientierung: – 30, und durch 2 teilen.

TOP