Kenia - Impfungen und Gesundheitsvorsorge

In Kenia besteht ein relativ hohes Risiko, an Malaria zu erkranken. Eine Vorbeugung mit Medikamenten ist grundsätzlich möglich, aufgrund der Nebenwirkungen jedoch nicht unbedingt empfehlenswert. Sinnvoller ist die Mitnahme eines Notfallpräparats, das Sie vor Reisebeginn in Deutschland besorgen sollten.

Einen zusätzlichen Schutz vor Moskito- und Mückenstichen bieten lange und helle Kleidung, Moskitonetze und geeignete Repellents. Bei einem Arztbesuch in Deutschland kann Ihnen Ihr Hausarzt bei der individuellen Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke für einen Urlaub in Kenia behilflich sein und Sie auch in Bezug auf den Impfschutz beraten.

Empfohlen wird die Vorsorge gegen Diphtherie und Tetanus sowie Polio, Hepatitis A und Masern. Auch gegen Gelbfieber sollten Sie sich impfen lassen, da es entsprechende Infektionsgebiete in Kenia gibt. Sollten Sie diese bereisen wollen, ist ein Impfschutz in jedem Fall ratsam. Für Risikogruppen wird zusätzlich eine Impfung gegen Typhus, Hepatitis B, Meningokokken-Meningitis, Tollwut, Pneumokokken und Influenza empfohlen. Für Kinder gibt es besondere Empfehlungen, die Ihnen Ihr Kinderarzt geben kann.

Ein spezielles Risiko geht von der in Kenia verbreiteten TseTse-Fliege aus, deren Stich die ostafrikanische Trypanosomiasis (Schlafkrankheit) übertragen kann. Nachdem Anfang 2012 deutsche Touristen nach ihrer Kenia-Reise gegen diese Krankheit behandelt werden mussten, empfiehlt das Auswärtige Amt derzeit besondere Vorsicht bei der Durchquerung von Nationalparks (Stand 2012). Die bereits genannten Maßnahmen, wie schützende Kleidung, Mückenabwehrmittel und Moskitonetze, bieten auch hier guten Schutz.

Um Magen-Darm-Erkrankungen möglichst zu vermeiden, ist eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene unbedingt notwendig. Trinken Sie niemals Leitungswasser und nehmen Sie nur Lebensmittel zu sich, die entweder abgepackt sind oder gekocht wurden.

Sollten nach Ihrer Afrika-Reise Beschwerden auftauchen, die Sie nicht klar zuordnen können, informieren Sie Ihren behandelnden Arzt darüber, wo Sie die letzte Zeit verbracht haben oder suchen Sie ein tropenmedizinisches Institut in Ihrer Nähe auf. So können unspezifische Symptome genauer zugeordnet und behandelt werden.

Stand: August 2012

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de/.

Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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