Wetter, Klima und Reisezeit in Kenia

Während wir in Europa Winter und Sommer kennen, unterscheidet sich das Klima in Kenia in eine Trocken- und eine Regenzeit. Besonders die extreme Hitze macht vielen Touristen zu schaffen. Obwohl Kenia am Äquator liegt, sind hier manche typischen Wetterphänomene wenig ausgeprägt.

Die hohen Berggipfel sind ganzjährig mit Schnee bedeckt, während der Küstenbereich vorwiegend warmes Wetter zu bieten hat. Diese klimatische Vielfalt schlägt sich auch in der Tier- und Pflanzenwelt nieder und macht das Land so zu einem reizvollen und abwechslungsreichen Urlaubsgebiet. Die Naturparks spiegeln diesen Reiz auf besonders eindrucksvolle Art wider. Kenia ist recht trocken, was für ein Land in dieser geografischen Lage eher selten ist. Von April bis Oktober gibt es wenig Regen und vom Einfluss des Monsuns ist hier ebenfalls wenig zu spüren. Die hohen Temperaturen der Küstenregion bringen allerdings eine hohe Luftfeuchtigkeit mit sich. In den Hochebenen herrscht dagegen ein eher gemäßigtes Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen und kühleren Nächten.

Für Kenia sind zwei Regenzeiten, von März bis Mai beziehungsweise von November bis Dezember, typisch. Die Region am Ozean weist mittlere Niederschlagsmengen auf. April und Mai sind recht feucht, wobei der Norden der Küstenregion trockener ist. Die feuchte Schwüle der Küstengegend macht so manchem Urlauber zu schaffen, wobei aber die frische Brise des Ozeans eine gewisse Abhilfe schafft. Die Klimatabelle von Mombasa zeigt ganzjährig Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius, was für die gesamte Küstenregion geläufig ist.

Die niedrigen Höhenlagen Kenias haben wenig Wasser. Hier ist es immer warm und meist sonnig bei einem wüstenähnlichen Klima. Europäer kommen in diesen Gebieten mit dem Klima meist sehr gut zurecht.

Das Hochland ab über 1.200 Metern bedeckt vor allem das Zentrum und den Westen des Landes sowie einen Teil des Ostens. Es ist hier regnerischer, was sich positiv auf die Landwirtschaft auswirkt. Von Dezember bis März ist es auch hier recht sonnig, während von Juni bis September immer mit Regen zu rechnen ist. Abends und nachts kann es hier durchaus kühl werden. Die durchschnittlichen Temperaturen Nairobis sind hierfür typisch, denn dort liegen die Temperaturen zwischen 11 und 26 Grad Celsius. Die Gebirgsregion über 2.500 Metern kennt sogar Frost. Ganzjährig Schnee hat beispielsweise der Mount Kenya zu bieten.

Als beste Reisezeit wird die Zeit zwischen Dezember und März oder von Juli bis Oktober genannt. Während im Hochland von Juni bis September "Winter" und die Gegend oft wolkenverhangen ist, stellt die Küstenregion ganzjährig ein angenehmes Reiseziel dar. Abgesehen von ein paar wenigen Tagen mit schlechterem Wetter im April oder Mai können Sie hier immer schönes Wetter erwarten.

Ein weiteres beliebtes Reiseziel in Kenia ist der Victoriasee. Hier ist es warm und man muss mit starken Regenfällen rechnen. Vor allem im westlichen Hochland und im Landes-Zentrum wird das Klima als angenehmer beschrieben.

Die meisten Touristen schätzen die Reisezeit im Januar oder Februar. In dieser Zeit ist in Kenia kaum mit Regen zu rechnen. Zudem liegen die Tagestemperaturen bei etwa 26 Grad Celsius, sodass es für Unternehmungen nicht zu heiß ist. Wer von März bis Mai, also in der ersten Regenperiode, nach Kenia reist, hat unter Umständen gute Preise für seine Reise bezahlt, da es keine Hauptsaison ist, muss aber mit heftigen Regenschauern rechnen. Die touristische Hauptzeit ist von Dezember bis Februar. Dann steigen die Preise der Unterkünfte und die Nationalparks sind voller Touristen. Außerdem bei Insidern beliebt ist die Reisezeit von Juni bis Oktober, wenn die große Gnu-Wanderung zwischen der Masai Mara in Kenia und der Serengeti in Tansania stattfindet.

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