Arbeiten in Marokko

In Marokko herrscht bei einer hohen Arbeitslosigkeit gleichzeitig ein großer Mangel an qualifizierten Fachkräften.

Die Aufnahme einer Tätigkeit gestaltet sich in Marokko insbesondere für gering qualifizierte Arbeitnehmer schwierig. In dem nordafrikanischen Land darf eine offene Stelle erst dann von einem ausländischen Arbeitnehmer besetzt werden, wenn das Unternehmen nachweisen kann, dass keine einheimische Fachkraft für die Tätigkeit infrage kommt. Bessere Aussichten einen Job zu finden, haben hoch qualifizierte Facharbeiter aus bestimmten Berufsgruppen. Ingenieure, Techniker, Informatiker, Ärzte und Lehrer werden in dem nordafrikanischen Land gesucht und die Erteilung einer Arbeitsgenehmigung gestaltet sich entsprechend komplikationslos. Allerdings werden ausländische Abschlüsse in Marokko nicht immer anerkannt. Die Gültigkeit der Qualifikation sollte aus diesem Grund vor der Bewerbung überprüft werden.

Eine andere Möglichkeit, in Marokko einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, besteht im Rahmen von Entwicklungs- und Forschungsprojekten. Dabei handelt es sich in der Regel um Freiwilligenarbeit für bestimmte international tätige Organisationen. Der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung schreibt vor diesem Hintergrund regelmäßig Projekte aus. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt in Marokko generell fünf Tage. Täglich darf eine Arbeitszeit von zehn Stunden nicht überschritten werden. In der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe und im Handwerk wird teilweise an sechs Tagen in der Woche gearbeitet.

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