Auswandern nach Marokko

Marokko gehört einen anderen Kulturkreis an und die Arbeits- und Lebensbedingungen unterscheiden sich deutlich von europäischen Verhältnissen.

Eine Auswanderung nach Marokko muss gut geplant und vorbereitet werden. Der Lebensstandard in dem nordafrikanischen Land liegt deutlich unter europäischem Niveau und Auswanderer müssen sich mit Einschränkungen im täglichen Leben abfinden. Mit dem Reisepass und einem Touristenvisum dürfen sie sich maximal 90 Tage lang in Marokko aufhalten. Eine längere Aufenthaltsdauer ist an die Erteilung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung geknüpft, die Sie bei der marokkanischen Direction Générale de la Sûreté National beantragen müssen. Halten Sie sich ohne diese Genehmigung länger in Marokko auf, machen Sie sich nach den Gesetzen des Landes strafbar.

Die medizinische Versorgung innerhalb des Landes ist sehr unterschiedlich. Während es in den Metropolen Casablanca, Rabat und Marrakesch hervorragende Privatkliniken gibt, ist die Versorgung der Bevölkerung in den ländlichen Regionen problematisch. Bestimmte Impfvorschriften gibt es für das Land nicht. Allerdings werden Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und B empfohlen. Die Lebenshaltungskosten in Marokko liegen weit unter europäischem Durchschnitt. Für Strom, Mieten, Lebensmittel und Benzin müssen Sie weitaus weniger bezahlen, als in der Eurozone. Demgegenüber steht eine schlecht ausgebaute Infrastruktur in den Ortschaften außerhalb der touristischen Hochburgen und der größten Städte des Landes.

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