Verkehrsnetz in Namibia

Das öffentliche Verkehrsnetz in Namibia ist nur schlecht ausgebaut.

Überlandbusse verkehren zwischen den größeren Ortschaften, wobei das beste Netz auf den Strecken Windhoek – Mariental – Keetmanshoop – Upington – Kapstadt und Windhoek – Okahandja – Karibib – Swakopmund sowie Windhoek – Otjiwarongo – Tsumeb zu finden ist.

Das namibische Eisenbahnnetz umfasst nur rund 2.000 Kilometer und schließt im Süden an das südafrikanische Streckennetz an. Züge verkehren allerdings im Schneckentempo und sind daher nur zu empfehlen, wenn Sie viel Zeit haben. Es gibt allerdings ein für Touristen interessantes Angebot auf der Strecke zwischen Windhoek und Swakopmund Bay. Dort verkehrt der sogenannte Desert Express dreimal pro Woche und bietet ein Reiseerlebnis der luxuriösen Art. An ausgewählten Terminen bietet der Desert Express auch eine mehrtägige Tour von Windhoek über Swakopmund in den Etosha Nationalpark an.

Regelmäßige Flugverbindungen bestehen von Windhoek aus zu den wichtigsten Ortschaften des Landes, wie Keetmanshoop, KatimaMulilo oder Lüderitz.

Falls Sie wirklich etwas vom Land sehen möchten, empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten, in welchem Fall Sie einen internationalen Führerschein vorweisen können sollten. Bedenken Sie dabei, dass in Namibia Linksverkehr herrscht und sehr viele Straßen Schotterpisten sind – das heißt aber nicht, dass Sie unbedingt ein geländegängiges Fahrzeug benötigen. Aufgrund der teilweise recht abenteuerlichen Straßenverhältnisse und der nicht vorhandenen Straßenbeleuchtung sollten Sie Überlandfahrten bei Nacht vermeiden.

Mietwagen sind in Namibia verhältnismäßig teuer, was in erster Linie an den hohen Versicherungsprämien liegt – diese wiederum ergeben sich aufgrund der zahlreichen Unfälle auf den für viele Touristen ungewohnten Schotterpisten. Das Tankstellennetz in Namibia ist gut. Beachten Sie, dass Tankstellen keine Kreditkarten akzeptieren.

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