Verkehrsnetz in Südafrika

Die meisten (weißen) Südafrikaner nutzen auch für kürzeste Strecken ihr Auto und als Fußgänger erntet man nicht selten verständnisloses Kopfschütteln.

Das öffentliche Verkehrsnetz in den Städten ist nur unzulänglich ausgebaut, verbessert sicher aber zunehmend. So werden in Kapstadt seit April 2011 öffentliche Busse für den Stadtverkehr eingesetzt – die ersten Stationen wurden für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 errichtet – und das Netz wird stetig ausgebaut.

Auch in Johannesburg, das über so gut wie kein öffentliches Verkehrsnetz verfügt, gibt es mittlerweile mit dem sogenannten Gautrain, dem regionalen Eisenbahnsystem in der Provinz Gauteng, eine Alternative zum eigenen Auto, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Das meistgenutzte öffentliche Verkehrsmittel in Südafrika bleiben aber nach wie vor die Minibusse, auch "Taxis" genannt und nicht mit den herkömmlichen Taxis zu vergleichen. Genutzt wird diese Art der Fortbewegung immer noch überwiegend von der schwarzen Bevölkerung. Auch herkömmliche Taxis sind im Vergleich zu Europa verhältnismäßig günstig.

Die mitunter recht großen Distanzen zwischen den einzelnen Ortschaften legen Sie am besten mit Überlandbussen der verschiedenen Anbieter zurück. Zwischen Johannesburg und Kapstadt gibt es eine regelmäßige Zugverbindung, die nicht zuletzt bei Touristen sehr beliebt ist, da sie durch traumhafte Landschaften führt.

Für Rucksackreisende ohne eigenes Auto bietet sich der Baz Bus an, der ausgewählte Backpacker-Unterkünfte überall im Land und auch in einigen benachbarten Ländern wie etwa Swasiland und Mosambik ansteuert.

Falls Sie mit dem Mietauto unterwegs sind, beachten Sie bitte, dass in Südafrika Linksverkehr herrscht.

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