Tansania - Impfungen und Gesundheitsvorsorge

Auch wenn bei der direkten Einreise aus Europa keine Impfungen nachgewiesen werden müssen, sollten Sie dennoch auf Nummer sicher gehen und eine gültige Gelbfieberimpfung besitzen. Diese ist zwingend nötig, wenn Sie aus angrenzenden Ländern, in denen Gelbfiebergefahr besteht, nach Tansania einreisen. Zudem wird Ihr Gelbfieber-Impfschutz hin und wieder kontrolliert, wenn Sie direkt aus Europa die Grenzen Tansanias übertreten. Dies gilt vor allem, wenn Sie den Kilimanjaro International Airport anfliegen oder nach Sansibar reisen.

Die Dreifach-Impfung gegen Tetanus, Diphterie und Polio wird ebenso empfohlen wie eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Typhus und Meningokokken. Das Malaria-Risiko ist im ganzen Land hoch und daher wird eine Prophylaxe, beispielsweise mit Malarone oder Lariam, dringend empfohlen. Weil aber kein Medikament hundertprozentigen Schutz verspricht, sollten Sie sich selbstverständlich auch durch entsprechende Kleidung (lange Ärmel) und durch Insektenschutzmittel vor Stichen schützen und wenn möglich unter einem Moskitonetz schlafen. Neben der Malaria-Gefahr können Sie so auch die Anzahl von lästigen Mückenstichen erheblich verringern.

Wasser, das direkt aus dem Wasserhahn kommt, sollten Sie nur nach vorherigem Abkochen trinken. Ansonsten empfiehlt sich der Kauf von Flaschenwasser.

Falls Sie bei Ihrer Reise nach Tansania planen, den Kilimandscharo zu erklimmen, sollten Sie sich eines gewissen Risikos für Ihre Gesundheit bewusst sein. Denn die Luft wird in dieser für den Menschen ungewohnten Höhe immer dünner und erschwert das Atmen. Auch wenn sich die geführten Touren bis hoch zum Gipfel auf diese Gegebenheiten eingestellt haben und den Anstieg langsam, nämlich in vier bis fünf Tagen, angehen, um die nötige Akklimatisierung zu gewährleisten, sind immer wieder Bergsteiger gezwungen, die Gipfelbesteigung abzubrechen. Machen Sie im Falle von akuter Atemnot nicht den Fehler, den Gipfel um jeden Preis erzwingen zu wollen – dieser Wunsch fordert jedes Jahr mehrere Todesopfer! Die medizinische Versorgung in Arztpraxen und Krankenhäusern kommt, wenn überhaupt, höchstens in den touristischen Zentren an den europäischen Standard heran.

Stand: Juni 2012

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de.

Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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