Medien in China Zeitungen/TV/Internet

Die Medienlandschaft in China unterliegt einer strengen Zensur durch den Staat, die vor allem im chinesischen Staatsfernsehen deutlich wird. Die Berichterstattung blendet Teile des Weltgeschehens komplett aus oder verschönt bestimmte Themen.

Ein Beispiel hierfür ist Pakistan, welches im chinesischen Staatsfernsehen als freundlicher Partner dargestellt wird. Die wegen Terrorismus oder dem Regime vor Ort angespannte Lage wird vollkommen ausgeblendet.

Eine Zensur herrscht auch in den Printmedien und im Internet. Zahlreiche Internetseiten sind von der Volksrepublik China aus nicht zu erreichen und große soziale Netzwerke und Videoplattformen wie Facebook oder YouTube sind für Chinesen gesperrt. Im chinesischen Internet gibt es allerdings ähnliche Seiten. Anstatt YouTube werden Videos auf Youku hochgeladen. Freunde trifft man in China nicht auf Facebook, sondern auf Renrenwang.

Ähnlich verhält es sich mit Internetanwendungen wie Skype. In China gibt es das Tom-Skype. Gerüchten zufolge werden bei dieser Skype-Version durch die chinesische Regierung Mitschnitte von Gesprächen gemacht. Aufzeichnungen sollen unter anderem dann erfolgen, wenn Worte wie "Kommunistische Partei", "Demokratie" oder "Taiwans Unabhängigkeit" fallen. Die über TOM-Skype erfassten Daten sollen mit Angaben zum Benutzer, zur IP-Adressen und zur Telefonnummern auf geheimen Servern gespeichert werden.

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