Auswandern nach Israel

Das Auswandern nach Israel ist für Menschen jüdischen Glaubens einfach. Für Nichtjuden ist die Erteilung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung an bestimmte Auflagen geknüpft.

Israel gewährt allen Personen jüdischen Glaubens den uneingeschränkten Zugang zum Land, gestattet die Niederlassung und stellt den raschen Erwerb der israelischen Staatsbürgerschaft in Aussicht. Insbesondere die Einwanderung junger Menschen wird staatlich gefördert. Nichtjuden müssen zur Erteilung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung eine feste Arbeitsstelle und eine ausreichend hohe Kapitaldecke besitzen. Die Erteilung eines Einreisevisums wird von den Behörden von Fall zu Fall geprüft. Eine Beschleunigung erfährt dieser Prozess, wenn Sie von einem Kibbuz eine Bestätigung über einen Wohnsitz vorlegen können. Die Genehmigung für einen dauerhaften Aufenthalt im Land wird für hoch qualifizierte Facharbeiter und Ingenieure aus gefragten Berufen schneller erteilt.

Die Lebenshaltungskosten in Israel sind höher als in europäischen Ländern. In den Städten ist bezahlbarer Wohnraum knapp und die Mieten erreichen nicht selten astronomische Höhen. Einige Regionen des Landes werden immer wieder von gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den angrenzenden Staaten erschüttert. Die Arbeitsbedingungen entsprechen denen eines entwickelten Industrielandes westlicher Prägung. Bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall und eine auf 47 Stunden begrenzte Wochenarbeitszeit gehören zum Arbeitsalltag in Israel. Die israelische Staatsbürgerschaft kann von Nichtjuden nach einem fünfjährigen Aufenthalt im Land beantragt werden. Die Entscheidung fällt im Innenministerium und erfolgt erst nach detaillierter Prüfung jedes Falles.

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