Israel - Impfungen und Gesundheitsvorsorge

Für die Einreise nach Israel gelten keine besonderen Impfvorschriften, das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch standardmäßig die Vorsorge gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), gegebenenfalls Polio, MMR, Pneumokokken und Influenza.

Zusätzlich sollten Sie sich gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut impfen lassen. Falls Sie einen Aufenthalt in den palästinensischen Gebieten planen, ist eine Impfung gegen Typhus ebenfalls sinnvoll.

In Israel besteht zwar keine Gefahr, an Malaria zu erkranken, dennoch können Mücken und Zecken durch ihre Bisse und Stiche in Einzelfällen Leishmaniose, West-Nil-Fieber und Phlebotomus-Fieber übertragen. Mit hautbedeckender Kleidung, Mückenspray und Moskitonetzen können Sie das Risiko einer Infektion deutlich verringern.

Tollwut wird besonders durch Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse übertragen. Einen geeigneten Schutz kann nur eine Tollwut-Impfung bieten.
Leitungswasser sollten Sie grundsätzlich meiden oder vor Verwendung filtern, desinfizieren beziehungsweise abkochen. Besser ist Wasser aus versiegelten Flaschen, sowohl zum Trinken als auch zum Zähneputzen oder Geschirrspülen. Für den Verzehr von Speisen gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen: Verwenden Sie nur garantiert keimfreies Wasser zum Waschen von Nahrungsmitteln und kochen Sie diese, wenn möglich. Auch das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände kann das Risiko von Darmerkrankungen und Infektionen verringern.

Israel verfügt über ausgezeichnete medizinische Einrichtungen, die mit einem roten Davidstern auf weißem Grund gekennzeichnet sind. Urlauber können alle Erste-Hilfe-Zentren und Unfallstationen in Anspruch nehmen. Lediglich in den palästinensischen Gebieten muss mit Einschränkungen bei der ärztlichen Versorgung gerechnet werden. Beachten Sie, dass ein Rettungswagen dort die Grenze nach Israel nicht überqueren darf. Daher sollten Sie von einer Reise in diese Bereiche auch unter medizinischen Gesichtspunkten besser absehen. Über die deutsche Botschaft in Tel Aviv können Sie eine Liste deutschsprachiger Ärzte in Israel anfordern.

Parallel zu allen Vorsorgemaßnahmen ist der Abschluss einer Reisekranken- und Reiserückholversicherung immer empfehlenswert.
Stand: August 2012

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de/.

Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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