Sehenswürdigkeiten in Japan

Historische buddhistische Tempelanlagen, UNESCO-Welterbestätten, pulsierende Megametropolen und landschaftlich reizvolle Nationalparks zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Japans.

Japan Sehenswürdigkeiten - Tempel
Japan Sehenswürdigkeiten - Tempel

Tokio ist die Hauptstadt Japans und gehört mit mehr als 9 Millionen Einwohnern zu den größten Städten der Welt. Die Megacity empfängt Sie mit gigantischen Wolkenkratzern, dem zweithöchsten Gebäude der Welt und einem pulsierenden Leben auf den Straßen. Die Skyline von Tokio wird von den mächtigen Bürotürmen und Geschäftshäusern des Stadtviertels Shinjuku geprägt. Mitten in dieser Welt aus Stahl, Glas und Beton liegt der Kaiserliche Garten, der sich alljährlich zur Zeit der Kirschblüte in eine leuchtende Gartenlandschaft verwandelt. Im Shopping- und Vergnügungsviertel Ginzo befinden sich glitzernde Einkaufspaläste und mit einer Höhe von 634 Metern ist der Fernsehturm Skytree das zweithöchste Bauwerk der Welt nach dem Burj Khalifa in der Wüstenmetropole Dubai.

Ein einzigartiges Ensemble aus historischen Tempelanlagen, buddhistischen Klöstern und jahrhundertealten Schreinen empfängt Sie in der Altstadt der Millionenmetropole Kyoto. Seit 1994 gehört die historische Innenstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Gion-Viertel reihen sich traditionelle japanische Häuser aneinander, die zum Teil mehr als 500 Jahre alt sind. Mit den berühmten Zen-Gärten und zahlreichen Pagoden gehört Kyoto zu den populärsten Sehenswürdigkeiten Japans. Ein japanisches Zentrum des Buddhismus ist die Stadt Nara im Süden der Insel Honshu. Im 8. Jahrhundert war die Stadt Hauptstadt des Kaiserreiches Japan und die mächtigen Tempel aus dieser Zeit wurden in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Mit historischen Baudenkmälern und wertvollen Kulturschätzen empfängt Sie die Stadt Nikko, die rund 140 Kilometer von der japanischen Hauptstadt entfernt im Gebirge liegt. Direkt vor der Hautür erstreckt sich der gleichnamige Nationalpark mit kristallklaren Seen, rauschenden Wasserfällen und unberührten Berglandschaften. Besonderen Reiz bezieht das Naturparadies durch das Vorhandensein zahlreicher heißer Quellen, die aus unterirdischen Spalten an die Oberfläche treten. Prächtige Tempel aus dem 17. Jahrhundert und historische Schreine zeugen von der Bedeutung der Religion in der Stadt. Mit einer reizvollen historischen Altstadt aus der Edo-Zeit werden Sie in Takayama empfangen. Die Stadt liegt im Zentrum der japanischen Hauptinsel Honshu und hat mit dem Hida-Museumsdorf und den heißen Quellen im bergigen Umland reizvolle Ausflugsziele zu bieten.

Die Olympiastadt Nagano wurde im Jahr 1998 als Austragungsort der Olympischen Winterspiele weltbekannt. Noch heute ist die 400.000 Einwohner zählende Metropole in den Bergen ein populärer Wintersportort, der zwischen Dezember und April Besucher aus allen Landesteilen anzieht. Anziehungspunkt in der Stadt ist neben den Wintersporteinrichtungen der buddhistische Zenko-Tempel, dessen Grundmauern aus dem 7. Jahrhundert stammen. Die Haupthalle aus dem Jahr 1707 gehört zum nationalen Kulturschatz Japans. In der Präfektur Nagano liegt mit der kleinen Wintersportstadt Yamanouchi ein Reiseziel, das in der kalten Jahreszeit Tausende Winterurlauber anzieht. Mit dem Skigebiet Shiga Kogen befindet sich das größte Wintersportareal Japans oberhalb des Ortes in den Bergen. Eine Attraktion ist der Jigokudani Monkey Park, der sich etwas außerhalb des Stadtgebietes befindet. Dort lebt eine große Population japanischer Makaken, die auch als Schneeaffen bezeichnet werden. Im Winter versammeln sich die Tiere in den Naturpools, die von heißen Quellen gespeist werden und gehen auf diese Weise der winterlichen Kälte aus dem Weg.

Mit einer reizvollen Naturlandschaft empfängt Sie die Stadt Hikone am Ufer des Biwa-Sees. Das Stadtgebiet wird von einer gut erhaltenen Burganlage aus dem 17. Jahrhundert überragt, die ein Museum beherbergt. Der Biwa-See ist der größte Binnensee Japans und im Norden befinden sich traumhafte Badestrände mit glasklarem Wasser. Der Fuji-San ist das Wahrzeichen Japans. Mit einer Höhe von 3.776 Metern ist der symmetrisch geformte Vulkankegel gleichzeitig der höchste Berg in dem asiatischen Land. Im Jahr 2013 erklärte die UNESCO den Fuji-San zum Weltnaturerbe. In einem malerischen Flusstal des Shogawa auf der Insel Honshu liegen die historischen Dörfer von Shirakawago und Gokayama mit ihren alten Gassho-Häusern. Die Gebäude stammen mehrheitlich aus dem 15. und 16. Jahrhundert und wurden wegen ihrer großen Bedeutung als japanisches Kulturgut im Jahr 1995 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

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