Geografie, Zeitzone und Karte Kambodscha

Kambodscha liegt am Golf von Thailand nördlich des Äquators und ist mit einer Fläche von 181.000 Quadratkilometern etwa halb so groß wie Deutschland.

Kambodscha ist ein südostasiatisches Land, das im Norden von Laos, im Westen und Nordwesten von Thailand und im Süden von Vietnam begrenzt wird. Die Küstenlänge beträgt 443 Kilometer. Weite Teile des Landes werden vom Kambodschanischen Becken eingenommen, das zwischen 5 und 30 Metern über dem Meeresspiegel liegt. An drei Seiten wird die Tiefebene von Gebirgen eingerahmt. An der thailändischen Grenze im Norden erhebt sich das Dongrek-Gebirge, während im Südwesten die Elefanten- und Kardamomberge das Becken umschließen. An der Grenze zu Laos und Vietnam verläuft der Gebirgszug der Annamitischen Kordillere.

Im Osten des Landes durchfließt der Mekong das Kambodschanische Becken, der in Vietnam das Mekong-Delta bildet. Der größte Strom Südostasiens fließt auf einer Länge von rund 500 Kilometern durch Kambodscha und erreicht im Schnitt eine Breite von 1,6 Kilometern. Im Südosten bildet der Fluss eine Schwemmlandebene, an die sich die ersten Ausläufer des Mekong-Deltas anschließen. Vor der Küste liegen 64 Inseln im Golf von Thailand, die zum Staatsgebiet Kambodschas gehören. Das größte Eiland ist Kaôh Kŏng in unmittelbarer Nähe der thailändischen Grenze.

Kambodscha liegt in einer Zeitzone, die als Indochina Time (ICT) bezeichnet wird. Die Differenz zur koordinierten Weltzeit (UTC) beträgt sieben Stunden. Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt bei sechs Stunden. Da in Kambodscha keine Sommerzeit eingeführt wurde, verkürzt sich die Differenz zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) um eine Stunde und liegt nur noch bei fünf Stunden. (Stand Juli 2014)

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