Arbeiten in Nepal

Der zehnjährige Bürgerkrieg in Nepal hatte verheerende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Entsprechend schwierig ist es, in dem asiatischen Land eine Tätigkeit aufzunehmen.

Die Beendigung des Bürgerkrieges im Jahr 2006 und die ersten demokratischen Wahlen zwei Jahre später haben bis in die Gegenwart nicht zu einem substanziellen Wirtschaftswachstum in Nepal geführt. Eine ausgeprägte Bürokratie, eine unzureichende Infrastruktur und instabile politische Verhältnisse machen es ausländischen Arbeitnehmern schwer, eine dauerhafte Beschäftigung in dem asiatischen Land zu finden. Nepal gehört zu den 20 ärmsten Ländern der Welt und die größten Aussichten auf einen Job bestehen daher im Rahmen von Hilfsprojekten und Freiwilligenarbeit. Verschiedene Hilfsorganisationen sind in Nepal aktiv. Sie haben die Möglichkeit, eine freiwillige Tätigkeit im Rahmen von Schul- oder Waisenhausprojekten aufzunehmen. Das Bildungsniveau der Bevölkerung ist niedrig und Projekte zur Hebung des Niveaus besitzen für viele Hilforganisationen Priorität.

Nepal lebt zum größten Teil von der Landwirtschaft. Mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen ist in diesem Wirtschaftszweig beschäftigt. Nach der Beendigung des Bürgerkrieges gehört der Tourismus zu den größten Wachstumsbranchen im Land, hat allerdings noch gewaltiges Entwicklungspotenzial. Vereinzelt werden in dieser Branche Jobs angeboten, die allerdings Mehrsprachigkeit voraussetzen. Industriestandorte an der indischen Grenze besitzen bei stabilen politischen Verhältnissen ebenfalls gute Wachstumsprognosen. Ausländische Investoren halten sich jedoch mit der Errichtung eigener Standorte in Nepal bisher zurück.

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