Auswandern nach Nepal

Nepal gehört zu den 20 ärmsten Ländern der Welt und das Auswandern in das asiatische Land muss gut vorbereitet und geplant werden.

Bis zum Jahr 2006 tobte in Nepal ein Bürgerkrieg, der nachhaltige Spuren in der wirtschaftlichen Entwicklung hinterließ, von denen sich das asiatische Land bis in die Gegenwart nicht erholen konnte. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von derzeit rund 630 US-Dollar zählt Nepal zu den ärmsten Ländern der Erde. Das Bildungsniveau im Land ist ausgesprochen niedrig. Knapp die Hälfte aller Erwachsenen können weder lesen noch schreiben. Die Landwirtschaft ist der bedeutendste Wirtschaftszweig des Landes und der Anteil am Bruttoinlandsprodukt beträgt mehr als 35 Prozent.

Wer plant, dauerhaft nach Nepal auszuwandern, muss sich auf eine ausufernde Bürokratie, eine mangelhafte Infrastruktur und ungewohnte Lebensbedingungen einstellen. Für den dauerhaften Aufenthalt in Nepal ist zunächst ein Langzeitvisum erforderlich. Das Visum erhalten Personen, die einer geregelten Tätigkeit im Land nachgehen wollen, mit einem Ehepartner aus dem asiatischen Land verheiratet sind oder Verwandte nepalesischer Abstammung besitzen. Auswanderer, die über eine entsprechende Kapitaldecke verfügen, erhalten ein Dauervisum, das zum unbefristeten Aufenthalt in Land berechtigt. Diese Aufenthaltsgenehmigung erhalten auch Investoren, die einen Mindestbetrag in Höhe von 100.000 US-Dollar in Nepal investieren.

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