Mui Ne – Badeort im Südosten Vietnams

Mui Ne ist ein kleines Fischerdorf, das sich durch den kilometerlangen Sandstrand und die spektakulären Farbspiele zu einem beliebten Touristenzentrum entwickelt hat.

Mui Ne
spektakuläre Farbspiele in Mui Ne

Mui Ne liegt im Südosten Vietnams an der Küste des Südchinesischen Meeres. Phan Thiet ist die nächstgrößere Stadt und liegt rund 20 Kilometer von der Ferienregion entfernt. Der Ort liegt auf einer kleinen Halbinsel, deren Hauptattraktion der 10 Kilometer lange weiße Sandstrand ist. Die Natur hat in dieser Region eine außergewöhnliche Welt mit faszinierenden Farbspielen geschaffen. Der weiße, palmengesäumte Sandstrand wird von schwarzen Felsen unterbrochen, die einen atemberaubenden Kontrast zum türkisfarbenen Meer bilden. Im Hinterland ziehen sich leuchtend rote Dünnenlandschaften an der Küste entlang. Fischerromantik unter tropischer Sonne erwartet Sie am Ende des langen Strandes. Unzählige kleine Fischerboote schaukeln in der Nähe des Ortes in unmittelbarer Küstennähe auf den Wellen. Im Zwielicht der Abendstunden entsteht auf diese Weise ein surrealistisches Bild vor einem rot gefärbten Himmel.

In den zurückliegenden Jahren gewann Mui Ne zunehmend an Bedeutung für den Tourismus. Am 10 Kilometer langen Strand entstanden moderne Hotelanlagen und erstklassige Resorts mit Bungalows, die sich in unmittelbarer Strandnähe befinden. Daneben existieren landestypische Beherbergungsbetriebe mit gepflegten Hütten und Zimmern, die Übernachtungsmöglichkeiten für ein Zehntel des Preises anbieten. Mit dem Bau zahlreicher Hotelanlagen entstand eine gute touristische Infrastruktur. An der Küstenstraße hinter den Dünen ziehen sich Restaurants, Lebensmittelgeschäfte und Büros der örtlichen Reiseveranstalter entlang. Die Cafés und Restaurants zeichnen sich durch ihre stilvolle Atmosphäre aus. Die Tische bestehen zum Teil aus überdimensionalen Scheiben von Baumstämmen und stehen unter schattigen Palmen oder geschmackvoll dekorierten Dachterrassen. In den Gastronomiebetrieben wird Ihnen täglich frischer Fisch serviert, der von den Fischern des Dorfes angelandet wurde. Ausflüge in die Umgebung können Sie in den kleinen Tour-Büros buchen, die sich zwischen den Restaurants und Souvenirshops angesiedelt haben. Die Fischerei ist neben dem Tourismus die wichtigste Einkommensquelle der ortsansässigen Bevölkerung.

Der Strand von Mui Ne ist ein exzellentes Wind- und Kitesurfrevier. Grund dafür sind die stabilen Windverhältnisse, die auch Anfänger nicht überfordern. Während in der Nacht Flaute herrscht, zieht pünktlich um sieben Uhr morgens eine sanfte Brise auf. Spätestens um elf Uhr weht ein beständiger auflandiger Wind in der Bucht. Die Wellenbildung hält sich dabei in Grenzen, was Mui Ne zu einem Paradies für Wind- und Kitesurfer macht. Die Surfschulen in der Region sind meistens direkt an ein Hotel oder Resort angeschlossen, stehen aber jedem Besucher offen. Neben dem Aufenthalt am feinsandigen Strand von Mui Ne locken Spaziergänge in den Dünen, die durch ihre unterschiedlichen Farben eine besondere Ausstrahlung besitzen. Einige leuchten rot im gleißenden Sonnenlicht, während andere von einem schneeweißen in einen hellbraunen Farbton übergehen. Eine Besonderheit in Mui Ne sind die zahlreichen runden Korbboote der heimischen Fischer. Die einzigartige Form dieser Fischerboote beruht auf einer Erfindung der Bevölkerung, die zur Zeit der französischen Kolonialherrschaft auf diese Weise einer Besteuerung entgehen wollten.

Ausflüge zu attraktiven Ausflugszielen in der Region buchen Sie in den kleinen Tour-Büros an der Küstenstraße. Ein unvergleichliches Naturschauspiel bietet sich Ihnen bei einem Besuch der sogenannten Fary Streams. Dabei handelt es sich um weiß-rötliche Sandberge, durch die sich ein kleiner Fluss mit warmem Wasser schlängelt. Das Wasser reicht kaum bis zu den Knöcheln und eine Wanderung in dem Flussbett durch den Canyon ist ein grandioses Naturerlebnis. Eine knappe Stunde benötigen Sie mit dem Bus zu einer riesigen liegenden Buddha-Statue. Darüber hinaus lockt mit dem Berg Ta Cu eine Erhebung im Landesinneren, auf deren Spitze sich eine buddhistische Pagode erhebt. Im Jahr 2002 wurde eine Seilbahn eröffnet, die einen bequemen Transport auf den 650 Meter hohen Berg ermöglicht. Aus der Zeit der Cham-Herrschaft stammen die rötlich schimmernden Steintürme, die sich in der Nähe des Strandes von Mui Ne an einigen Orten erheben.

TOP