Impfungen und Gesundheit in Neuseeland

Für eine Reise nach Neuseeland ist kein Impfschutz zwingend erforderlich. Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß Impfkalender vor dem Reiseantritt zu überprüfen und unter Umständen auffrischen zu lassen.

Die Standardschutzimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts schließen den Vorsorgeschutz gegen Tetanus, Diphterie, Kinderlähmung und Keuchhusten ein. Ein aktueller Impfschutz gegen Masern, Röteln und Mumps sollte vorhanden sein. In Neuseeland kommen Hepatitis A und B vor. Die Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird grundsätzlich empfohlen. Bei einem längeren Aufenthalt im Land und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung ist eine Impfung gegen Hepatitis B als vorsorgende Schutzmaßnahme ratsam. Gegen Malaria, Typhus und Cholera ist kein besonderer Impfschutz erforderlich.

In einigen Regionen Neuseelands ist die Sonneneinstrahlung sehr intensiv und die Belastung durch UV-Strahlen entsprechend hoch. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor sollte aus diesem Grund nicht im Reisegepäck fehlen. Darüber hinaus ist auf der Nordinsel bei einem längeren Aufenthalt im Freien hautbedeckende Kleidung notwendig. Für einen Langzeitaufenthalt in Neuseeland werden ein Gesundheitszeugnis in englischer Sprache und ein aktueller HIV-Test verlangt.

Das Gesundheitssystem in Neuseeland ist gut ausgebaut und entspricht im Wesentlichen europäischen Standards. Allerdings sind nicht alle Medikamente in dem Pazifikstaat erhältlich. Aus diesem Grund müssen dringend benötigte Arzneimittel mitgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass Medikamente, die Narkotika enthalten, ausschließlich in Verbindung mit einem Rezept bzw. in der Originalverpackung eingeführt werden dürfen. Bei einer Erkrankung während der Reise ist zunächst ein Allgemeinmediziner zu konsultieren, der in Neuseeland als General Practitioner bezeichnet wird. Dieser Arzt veranlasst die Überweisung an einen Fachmediziner, falls die Erkrankung diese Maßnahme erforderlich macht.

Generell wir empfohlen vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die im Notfall die Kosten für einen Krankenrücktransport nach Europa und für eine privatärztliche Behandlung übernimmt. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für diese Leistungen in der Regel nicht auf. Die Kosten für eine privatärztliche Behandlung sind generell vor Ort zu begleichen und werden nach der Rückkehr in das Heimatland von der Auslandskrankenversicherung erstattet.

Stand: Juli 2014

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de/.

Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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