Queenstown - die Abenteuerstadt

Queenstown ist eine Stadt auf der neuseeländischen Südinsel, die aufgrund des umfangreichen Angebotes an Outdoor-Aktivitäten als Abenteuer-Hauptstadt Neuseelands bezeichnet wird.

Queenstown
Queenstown - Abenteuerstadt

Queenstown liegt auf der neuseeländischen Südinsel am Rand der Neuseeländischen Alpen auf einer Höhe von 350 Metern über dem Meeresspiegel. Mit dem Lake Wakatipu erstreckt sich der drittgrößte Binnensee des Landes vor den Toren der Stadt. Die Region wurde zunächst von der indigenen Volksgruppe der Maori besiedelt, bevor sich zur Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten europäischen Siedler am Rand des mächtigen Gebirgszuges niederließen. Im Jahr 1860 wurde im Pfeil-Fluss in der Nähe der Stadt Gold gefunden. Die Verlockungen des schnellen Reichtums zogen zahlreiche Glücksritter an und Queenstown wurde zur Goldgräbermetropole. Noch heute tragen viele Straßen Namen aus der Zeit des Goldrausches und einige Gebäude wie das Williams Cottage sind noch erhalten. In der Gegenwart ist Queenstown als Abenteuer-Hauptstadt Neuseelands bekannt und jährlich statten 1,9 Millionen Touristen der Stadt einen Besuch ab.

In Queenstown herrscht kontinentales Klima mit mäßig warmen Sommern und kalten Wintern. Die Neuseeländischen Alpen bilden eine natürliche Barriere, die die Stadt vor heftigen Westwinden schützt. Aus diesem Grund liegen die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen im Sommer rund zwei Grad über den Werten in anderen Städten auf der neuseeländischen Südinsel. Im kleinen Zentrum der rund 10.000 Einwohner zählenden Stadt drängen sich zahlreiche Bars, Cafés und Restaurants aneinander. Eine fantastische Aussicht auf die Stadt haben Sie vom Gipfel Bob's Peak, den Sie mit der Gondelbahn Skyline Gondola innerhalb weniger Minuten erreicht haben. Beliebt sind in den Sommermonaten Schiffsausflüge auf dem Lake Wakatipu. Der mehr als 100 Jahre alte Dampfer TSS Earnslow legt im Sommer regelmäßig zu Rundfahrten ab und steuert unter anderem die Walter Peak High Country Farm an. Zahlreiche Veranstaltungen und Festivals finden das ganze Jahr über in Queenstown statt. Zu den wichtigsten Events gehören das Winter Festival im Juni, das Bike Festival im Herbst und das Jazz Festival im Oktober.

Als Hochburg des Outdoor- und Abenteuertourismus ist Queenstown bei Aktivurlaubern auf der ganzen Welt bekannt. Die Stadt gilt als der Geburtsort des Bungee-Jumpings und an mehreren Punkten im Stadtgebiet können Sie beim freien Fall in die Tiefe einen wahren Adrenalinrausch erleben. Die 60 Meter hohe Brücke über den Shotover Canyon und die 134 Meter hohe Nevis Highwire Plattform gehören zu den spektakulärsten Sprungstätten in Queenstown. Daneben locken Jetboot-Fahrten auf dem Wakatipu-See, rasante Rafting-Touren auf reißenden Wildwasserflüssen im Gebirge und Reitausflüge in die Bergwelt. Von hohen Bergen werden Tandemflüge mit dem Gleitschirm angeboten und auf einer Canyoning-Tour seilen Sie sich in tiefe Schluchten ab und rutschen ausgehöhlte Bachläufe hinab. Auf dem acht Kilometer entfernten Flughafen von Queenstown starten ausgebildete Helikopterpiloten zu Rundflügen über die atemberaubenden Berggipfel der Neuseeländischen Alpen.

Queenstown ist ein Zentrum des Wintertourismus und in den umliegenden Bergen liegen zahlreiche Skigebiete mit perfekt präparierten Skipisten. Snowboarder dürfen sich auf abwechslungsreiche Funparks mit Jump-Elementen und Chill-Areas freuen und Anhänger des Skilanglaufes finden am Seeufer des Lake Wakatipu und auf der Waiorau Snowfarm gespurte Langlaufloipen, die durch eine tief verschneite Winterlandschaft führen. Außerhalb der Stadtgrenzen lockt die Bergregion Central Otago mit einem Besuch. In der urwüchsigen Landschaft entstanden zahlreiche Szenen des Kino-Dreiteilers "Herr der Ringe" und beim Anblick der rauen Schönheit dieser Region fühlen sich die Besucher direkt in die Welt von Mittelerde versetzt. Sehenswert ist das kleine verschlafene Goldgräberstädtchen Arrowtown mit dem Lake Distict Museum. In Queenstown nimmt die spektakuläre Southern Scenic Route ihren Anfang, die auf einer Länge von 610 Kilometern durch fantastische Fjordlandschaften und unberührte Naturschutzgebiete führt. Unterwegs passiert die Panoramastraße rauschende Wasserfälle, versteckte Sandbuchten, in denen sich Pelzrobben in der Sonne aalen und Pinguinfelsen, an die mit lautem Donnern die Wellen des Pazifischen Ozeans branden.

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