Studieren in Deutschland

Das Bildungssystem in Deutschland bietet für Studenten hervorragende Voraussetzungen, die entsprechenden fachlichen Qualifikationen zu erwerben und anschließend auf dem deutschen oder internationalen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Voraussetzung für eine Zulassung zum Studium an einer deutschen Universität ist die Fachhochschulreife oder das Abitur. Bewerbungen werden direkt an die jeweilige Hochschule geschickt. In Deutschland existieren drei unterschiedliche Arten von Universitäten und Hochschulen. Eine Ausbildung in einem kreativen Beruf bieten die Musik-, Film- und Kunsthochschulen an. An den Fachhochschulen ist eine Ausbildung in einem naturwissenschaftlichen oder sozialen Beruf möglich. In beiden Bildungseinrichtungen erfolgt die Ausbildung mit hohem Praxisbezug. Die Universitäten bieten Studiengänge in unterschiedlichsten Fachrichtungen an. Die Ausbildung basiert auf der Vermittlung von fundiertem theoretischen Grundwissen.

Es wird in Deutschland zwischen privaten und staatlichen Hochschulen unterschieden. Privat finanzierte Bildungseinrichtungen erheben Studiengebühren, die von den Studierenden aufgebracht werden müssen. Mit der Einführung von Studiengebühren an staatlichen Universitäten sollte vor einigen Jahren die finanzielle Lage der Einrichtungen verbessert werden. In der Zwischenzeit wurden die Studiengebühren in den meisten Bundesländern wieder abgeschafft. Ein Studienjahr setzt sich in Deutschland aus zwei Semestern zusammen. Beginn des Studienjahres ist im September des Jahres. Wie in den meisten europäischen Ländern sind Abschlüsse als Bachelor und Master möglich.

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