Arbeiten in Frankreich

Frankreich ist Mitglied der Europäischen Union und die Aufnahme einer Tätigkeit in dem deutschen Nachbarland ist für EU-Bürger an keine behördliche Genehmigung gebunden.

Die Wirtschaftskrise hat in Frankreich zu steigenden Arbeitslosenzahlen geführt, mit denen das Land auch in der Gegenwart zu kämpfen hat. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für ausländische Arbeitnehmer. Die besten Aussichten auf eine bezahlte Tätigkeit haben gut ausgebildete Ingenieure und Mediziner mit Berufserfahrung und Fachkräfte im Hotel- und Gaststättengewerbe. In Frankreich gibt es einen branchenübergreifenden Mindestlohn, zu dessen Zahlung jeder Arbeitgeber verpflichtet ist.

Zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche Jobsuche ist das Beherrschen der französischen Sprache in Wort und Schrift. Ohne Französischkenntnisse ist die Suche nach einem Arbeitsplatz praktisch aussichtslos. Obwohl an den Schulen des Landes Englisch unterrichtet wird, sind gute Englischkenntnisse in Frankreich nur wenig verbreitet. Auch die Bewerbung muss in französischer Sprache verfasst werden. Positiv kann sich ein Hochschulabschluss auswirken, der an einer renommierten Universität erfolgte, denn Universitäten besitzen in Frankreich einen elitären Charakter. Bei der Jobvermittlung ist das französische Arbeitsamt ANPE behilflich. Für Führungskräfte und Akademiker gibt es eine spezielle Arbeitsvermittlung mit der Bezeichnung APEC. In Frankreich wird großen Wert auf eine gewählte Ausdrucksweise und Höflichkeit gelegt. Diesen Anforderungen muss bereits beim Erstellen der Bewerbung Rechnung getragen werden.

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