Auswandern nach Frankreich

Zahlreiche Deutsche kehren alljährlich ihrem Heimatland den Rücken, um sich in einem anderen Land eine neue Existenz aufzubauen. Das Auswandern nach Frankreich ist für EU-Bürger unproblematisch, denn das Land gehört wie Deutschland der Europäischen Union an.

Für die Einreise nach Frankreich benötigen Sie lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Planen Sie, dauerhaft nach Frankreich auszuwandern, müssen Sie nach Ablauf von drei Monaten eine Aufenthaltsgenehmigung bei den französischen Behörden beantragen. Zur Aufnahme einer Tätigkeit benötigen EU-Bürger keine Arbeitserlaubnis. Es existiert ein flächendeckender Mindestlohn. Die Arbeitnehmerbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung sind niedriger als in Deutschland, allerdings liegen die Zuzahlungen für Arztbesuche und Medikamente über deutschen Werten.

Viele Rentner und Pensionisten wählen die mediterranen Regionen an der französischen Mittelmeerküste als Altersruhesitz. Die Rente wird problemlos an den Wohnsitz überwiesen. Die besten Aussichten, einen Job zu finden, bestehen im Großraum Paris. Allerdings liegen die Lebenshaltungskosten in der französischen Hauptstadt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Bevor Sie den Schritt nach Frankreich wagen, sollten Sie sich umfangreiche Kenntnisse in französischer Sprache aneignen. In kaum einem anderen Land der Erde ist die Toleranz gegenüber Fremdsprachen geringer ausgeprägt als im deutschen Nachbarland. Die Mieten im Großraum Paris gehören zu den höchsten in Europa. In den ländlichen Regionen liegen sie etwa auf deutschem Niveau.

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