Arbeiten in Griechenland

Griechenland hat mit großen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen und die Jobsuche gestaltet sich in dem südeuropäischen Land entsprechend schwierig.

Griechenland ist Mitglied der Europäischen Union und im Rahmen der Freizügigkeitsregelungen innerhalb des Staatenbundes ist die Aufnahme einer Tätigkeit für EU-Bürger an keine bürokratischen Hürden gebunden. Dessen ungeachtet bilden die wirtschaftlichen Probleme des Landes für viele Berufsgruppen ein großes Hindernis bei der Jobsuche. Die besten Aussichten auf eine bezahlte Tätigkeit in Griechenland bieten sich für hoch qualifizierte Fachkräfte aus den Bereichen Umwelttechnik, Informatik und Maschinenbau. Grundvoraussetzung für eine Jobzusage sind in den meisten Branchen Kenntnisse der griechischen Sprache in Wort und Schrift.

Zur Aufnahme einer Tätigkeit genügt in Griechenland ein gültiger Reisepass oder Personalausweis. Ist ein längerfristiger Aufenthalt von mehr als drei Monaten geplant, benötigen Sie eine Aufenthaltsgenehmigung, die von der Ausländerbehörde oder der örtlichen Polizei erteilt wird. Eine Aufenthaltserlaubnis wird zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren erteilt und kann anschließend gegebenenfalls verlängert werden. Bewerbungen bei Unternehmen mit international ausgerichteter Geschäftstätigkeit können in englischer Sprache verfasst werden. Vorkenntnisse über die Firma, bei der sich Arbeitswillige bewerben, wirken sich positiv auf die Bewertung aus. Die besten Aussichten auf eine erfolgreiche Arbeitsstellensuche verspricht eine Arbeitssuche vor Ort. Bewerbungen, die von Deutschland aus verfasst werden, besitzen hingegen nur geringe Aussichten auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

TOP