Arbeiten in Großbritannien

Großbritannien ist Mitglied der Europäischen Union und die Aufnahme einer Tätigkeit im Land ist aus diesem Grund für EU-Bürger an keine Bedingungen oder bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Hoch qualifizierte Fachkräfte aus den Bereichen Medizin, Ingenieurswesen und Informatik haben in Großbritannien die besten Aussichten, eine dauerhafte Tätigkeit zu finden. Anders als in anderen europäischen Ländern wird auf der britischen Insel weniger Wert auf formelle Qualifikationen gelegt. Arbeitserfahrungen im entsprechenden Bereich besitzen hingegen einen größeren Stellenwert. Das Jobangebot variiert in Großbritannien in Abhängigkeit von der jeweiligen Region, wobei die meisten offenen Stellen in Südostengland angeboten werden.

Mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis können Sie sich bis zu sechs Monaten ununterbrochen im Land aufhalten. Anschließend muss bei den britischen Behörden ein Arbeitsplatz oder eine finanzielle Grundlage zur Bestreitung des Lebensunterhaltes nachgewiesen werden. In Großbritannien besteht im Gegensatz zu Deutschland keine Meldepflicht. Die Beantragung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung ist nicht zwingend vorgeschrieben, kann sich jedoch als hilfreich erweisen, wenn Sie planen, Ihren Wohnsitz dauerhaft nach Großbritannien zu verlegen. Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden von den Arbeitgebern in der Regel vorausgesetzt.

Die klassische Arbeitswoche beträgt in Großbritannien 37,5 Stunden. Ein gesetzlich festgelegter und altersabhängiger Mindestlohn existiert seit 2006. Jede Tätigkeit ist auf der britischen Insel sozialversicherungspflichtig, wenn eine bestimmte Lohnuntergrenze überschritten wird. Aus diesem Grund muss bei Arbeitsministerium eine Sozialversicherungsnummer beantragt werden. Die Höhe der Lohnsteuer richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen und ist in drei Stufen gestaffelt. Hilfe bei der Jobsuche bietet die staatliche Arbeitsvermittlung Employment Service, die in jeder größeren Stadt Niederlassungen unterhält.

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