Wetter, Klima und Reisezeit in Irland

Das Klima Irlands wird von den warmen nordatlantischen Strömungen dominiert. So ist das Wetter im Winter recht mild und im Sommer etwas kühler als auf der Nachbarinsel England. Zudem gibt es das ganze Jahr über immer wieder Niederschläge.

Auch wenn man das Klima im Allgemeinen als ganzjährig mild bezeichnen kann, so ist doch das einzige, was am irischen Wetter sicher ist, seine Unvorhersagbarkeit. So kann es im Februar auch schon einmal warm sein und im Sommer dagegen kalt. Es ist jedoch gerade dieses wechselhafte Wetter, das die Insel zu dem macht, was sie ist: die Grüne Insel.

Durch das sehr wechselhafte Wetter werden die klassischen Einstufungen in warme und kalte Jahreszeit hier außer Kraft gesetzt. Als Besucher müssen Sie das ganze Jahr über mit Regen rechnen, auch wenn die Insel durchaus auch mit durchweg sonnigen Tagen überzeugen kann. Trotzdem sollten Sie immer regenfeste Kleidung mit sich führen. Zudem kann es von Oktober bis April auch nasskalt werden und dann empfiehlt sich warme, regenabweisende und winddichte Kleidung.

Im Winter sinken die Temperaturen nur zeitweise unter den Gefrierpunkt und Schnee ist in Irland eine Seltenheit. Die Monate Januar und Februar sind die kältesten, mit Temperaturen zwischen vier und acht Grad Celsius. Im Sommer ist mit Temperaturen von recht kühlen 15 bis 20 Grad Celsius zu rechnen. Die wärmsten Monate sind Juli und August, dann liegt der Tagesdurchschnitt bei 16 Grad Celsius. Gibt es "heiße" Sommertage, dann klettern die Temperaturen auf 22 bis 24 Grad Celsius und manchmal, wenn auch selten, sogar auf 30 Grad Celsius. In den Sommermonaten Juli und August verfügen die Tage über circa 18 Stunden Tageslicht, das heißt, es wird erst nach 23:00 Uhr richtig dunkel.

Wenn Sie auf Ihrer Irland Reise viel erleben und sehen möchten, eignen sich die Monate April bis Juni am besten, denn das ist der Zeitraum, in dem die Sonne auf der sonst so nassen Insel durchschnittlich zwischen fünf und sechs Stunden am Tag zum Vorschein kommt. Wenn Sie lieber außerhalb der Hochsaison reisen möchten, dann eignen sich als Reisezeit die Monate September und Oktober. Zwar scheint die Sonne in dieser Zeit wesentlich weniger und auch die Temperaturen sind niedriger, aber Sie können dennoch mit recht beständigem Wetter rechnen. Eine Garantie für Sonnenschein gibt es in Irland aber leider nie. Dies gilt besonders für den Westen des Landes.

Die trockensten und auch sonnigsten Gegenden von Irland sind der Süden sowie der Osten. Der Osten wartet im Sommer mit etwas wärmeren Temperaturen und im Winter mit einem etwas kühleren Wetter als der Rest der Insel auf. Am stärksten vom Atlantik wird die Westküste beeinflusst, was zur Folge hat, dass die Winter mild und die Sommer kühl sind. Daher zeigt sich der Westen das ganze Jahr über tendenziell eher bedeckt und es erwartet Sie häufiger Nieselregen. Ganz ähnlich verhält es sich auch an der Südküste. Mit Schneefall müssen Sie zumindest in den höheren Lagen im Osten rechnen, wobei der Schnee meist nicht lange liegen bleibt, denn die Durchschnittstemperaturen sind einfach zu mild.

Im Jahresverlauf ist der Frühling die trockenste Jahreszeit in Irland und der sonnigste Monat ist der Mai.

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