Arbeiten in Island

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich in Island nach dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 deutlich verschlechtert.

Die besten Aussichten, in Island eine dauerhafte Beschäftigung zu finden, haben hoch qualifizierte Fachkräfte in den Bereichen Medizin, Ingenieurswesen und Informationstechnologie. Saisonale Arbeitsplätze sind auf dem sozialen Sektor vorhanden. Es besteht die Möglichkeit, für Hilfs- und Fachpersonal in Altenheimen, Kliniken oder Kindergärten eine befristete Anstellung zu finden. Darüber hinaus wird in der Landwirtschaft und im Tourismussektor hin und wieder Personal gesucht. Für branchenspezifische Jobs, die eine entsprechende Qualifikation voraussetzen, sind isländische Sprachkenntnisse erforderlich. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen ist auf der Atlantikinsel vergleichsweise hoch. Laut OECD nimmt Island den fünften Rang aller Mitgliedsländer ein.

Als deutscher Staatsbürger können Sie sich, wie alle anderen EU-Bürger auch, bis zu sechs Monate ohne behördliche Genehmigung als Tourist im Land aufhalten. Island gehört zum Europäischen Wirtschaftsraum. Aus diesem Grund ist für die Arbeitssuche kein spezielles Visum erforderlich. Nach Ablauf des Zeitraums von sechs Monaten müssen Sie sich beim isländischen Melderegister anmelden und registrieren lassen. Damit verbunden ist die Beantragung einer Personenkennziffer, die zur Identifizierung dient. Isländische Wachstumsbranchen sind neben der Informationstechnologie der Tourismus und die Metall verarbeitende Industrie. Besonders schwer ist es, in der Baubranche einen Arbeitsplatz zu finden.

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