Auswandern nach Italien

Italien gehört zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen und zunehmend mehr Auswanderungswillige planen, sich in dem Land am Mittelmeer eine neue Zukunft aufzubauen.

Für EU-Bürger ist es problemlos möglich, nach Italien auszuwandern und sich in dem südeuropäischen Land eine neue Zukunft aufzubauen. Italien ist Mitglied der Europäischen Union und es gilt der Grundsatz der Freizügigkeit für alle Einwohner des Staatenbundes. Die Einreise nach Italien erfolgt mit Reisepass oder Personalausweis. Anschließend können Sie sich bis zu drei Monaten innerhalb des Landes aufhalten, ohne dass eine Meldung bei den italienischen Behörden erforderlich ist. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, müssen Sie einen Antrag auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung stellen, die in der Regel problemlos erteilt wird.

Die Lebenshaltungskosten liegen in Italien etwa 10 Prozent höher als in Deutschland. Dabei gibt es ein starkes Nord-Süd-Gefälle. Die norditalienische Metropole Mailand gehört zu den teuersten Städten Europas. Die Löhne in Italien liegen unter deutschem Niveau. Generell erfolgt die Bezahlung nicht monatsweise, sondern nach den geleisteten Arbeitsstunden. Üblicherweise werden leistungsbezogene Gehälter gezahlt, die sich am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens orientieren. Da die gesundheitliche Versorgung in Italien zum größten Teil aus Steuermittel bezahlt wird, benötigen Sie mit der "Tessera Sanitaria" eine Krankenversicherungskarte, die Ihnen den Zugang zum Gesundheitssystem ermöglicht.

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