Studieren in Italien

Italien gehört mit seinen renommierten Universitäten zu den attraktivsten Studienstandorten Europas. Hochschulen wie die Universita Padua und die Universita Perugia gehören zu den bedeutendsten Bildungseinrichtungen des Landes.

Insgesamt gibt es in Italien 89 Universitäten, von denen rund drei Viertel staatlich gelenkt werden. Die Hochschulen gehören zu den ältesten und größten Bildungseinrichtungen Europas. Die Universität von Bologna wurde bereits im Jahr 1088 gegründet und bietet Studiengänge in sämtlichen Fachrichtungen an. Das italienische Studienjahr teilt sich in zwei Semester auf. Das Herbstsemester beginnt grundsätzlich im September und endet im Januar/Februar. Das Frühjahrssemester endet in der Regel im Juli. Die einzelnen Studienzeiträume variieren von Universität zu Universität.

Das Studiensystem in Italien basiert auf dem international üblichen Bachelor-Master-Programm. In Abhängigkeit von der Fachrichtung dauert das Bachelorstudium zwischen drei und vier Jahren. Anschließend kann nach weiteren zwei Jahren Studienzeit der Titel des Masters erworben werden. Der Unterricht erfolgt meistens frontal. Das bedeutet, dass das Wissen von Professoren in Vorlesungen vermittelt und von den Studenten gelernt wird. Zahlreiche Zwischenprüfungen erfolgen im Verlauf eines Semesters. Die Bewerbung um einen Studienplatz wird direkt an die Universität gerichtet. Eine zentrale Anlaufstelle gibt es in Italien nicht. Für ein Studium werden in Italien Studiengebühren erhoben, deren Höhe sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Familie des Studierenden richtet.

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