Auswandern nach Kroatien

Seit dem Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union im Juli 2013 und dem damit verbundenen Wegfall bürokratischer Hürden ist es für EU-Bürger deutlich einfacher, in das südosteuropäische Land an der Adria auszuwandern.

Das mediterrane Klima mit warmen Sommern und milden Wintern macht Kroatien für viele auswanderungswillige Deutsche zu einem attraktiven Ziel. Die Mehrzahl der Auswanderer lässt sich an der Adriaküste des Landes nieder. Der Run auf reizvoll gelegene Grundstücke und Häuser in den Urlaubszentren hat in der Vergangenheit bereits zu stark steigenden Immobilienpreisen geführt. Die Aufnahme einer Tätigkeit gestaltet sich in Kroatien schwierig, weil das Land mit einer hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Die Einnahmen aus diesem Sektor machen rund 20 Prozent am kroatischen Bruttoinlandsprodukt aus.

Die Lebenshaltungskosten sind in den zurückliegenden Jahren ebenfalls stark gestiegen. In den populären Küstenregionen liegen die Preise für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs zum Teil über dem europäischen Durchschnitt. Vor der Auswanderung sollten Sie einen Sprachkurs absolvieren. Zwar sprechen viele Kroaten deutsch, allerdings sind Kenntnisse der Landessprache im Umgang mit Behörden und Institutionen Voraussetzung. Die Einkommenssteuer ist in Kroatien progressiv gestaffelt. Die Steuersätze liegen zwischen 15 und 45 Prozent und richten sich nach dem jeweiligen Verdienst.

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