Arbeiten in den Niederlanden

Die Aufnahme einer Tätigkeit in den Niederlanden ist für EU-Bürger problemlos möglich und an keine behördlichen Genehmigungen gebunden.

Die Arbeitslosenquote in den Niederlanden ist im Vergleich aller EU-Mitgliedsstaaten sehr niedrig. Mit der entsprechenden beruflichen Qualifikation ist es problemlos möglich, in dem Land dauerhaft beruflich Fuß zu fassen. Durch die Freizügigkeitsregelung innerhalb der Europäischen Union ist die Aufnahme einer Tätigkeit nicht an eine behördlich erteilte Arbeitsgenehmigung gebunden. Im medizinischen Bereich, im Bereich der Informationstechnologie, im Ingenieurswesen und im handwerklichen Bereich bestehen gute Aussichten, einen Job zu finden. Arbeitssprache ist niederländisch. Aus diesem Grund sind gute Sprachkenntnisse eine unabdingbare Voraussetzung für die Aufnahme einer Tätigkeit in dem Nachbarland Deutschlands.

In den Niederlanden ist Zeitarbeit weit verbreitet. Arbeitnehmer sollten sich auf flexible Arbeitsverträge einstellen, die nach Bedarf verlängert werden. Generell gilt in den Unternehmen eine zweimonatige Probezeit. In Abhängigkeit von den jeweiligen Tarifverträgen haben Arbeitnehmer Anspruch auf 20-30 Tage Urlaub im Jahr, der zusätzlich mit Urlaubsgeld vergütet wird. Die Höhe der Entlohnung ist, wie in anderen europäischen Ländern üblich, Verhandlungssache. Berufliche Qualifikationen erhöhen die Aussichten auf eine bessere Bezahlung. In den Niederlanden gibt es einen monatlichen Mindestbruttolohn, der in regelmäßigen Abständen angepasst wird. Jeder Arbeitnehmer ist in den Niederlanden einkommenssteuerpflichtig. Der Höchstsatz liegt derzeit bei 52 Prozent.

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