Arbeiten in Österreich

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und gehört zum gemeinschaftlichen Währungsgebiet des Euros. Jeder EU-Bürger kann ohne Einschränkungen eine Tätigkeit im Land aufnehmen.

Die Aufnahme einer Tätigkeit erfolgt in Österreich nach Beendigung der Schulpflicht. Bis Jugendliche das 18. Lebensjahr vollendet haben, werden sie durch bestimmte Gesetze besonders geschützt. Generell wird in Österreich zwischen Voll- und Teilzeitbeschäftigung und freien Dienstverträgen unterschieden. Im Groß- und Einzelhandel ist Teilzeitarbeit weit verbreitet. Saisonkräfte werden vor allem in der Tourismusbranche sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe benötigt. Darüber hinaus ist eine saisonale Beschäftigung in der Land- und Forstwirtschaft durchaus üblich. Zeitlich befristete Verträge werden verstärkt im Baugewerbe angeboten.

Die häufigste Form des Arbeitsvertrages ist das dauerhafte Arbeitsverhältnis, das sämtliche Rechte und Pflichten für den Arbeitnehmer einschließt. Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses besitzt der Arbeitnehmer Urlaubsanspruch und genießt einen definierten Kündigungs- und Sozialversicherungsschutz. Für Inhaber eines freien Dienstvertrages gelten eingeschränkte arbeitsschutzrechtliche Bedingungen. Allerdings wird auch hier der nahezu vollständige Sozialversicherungsschutz gewährt. Unter das Beschäftigungsfeld der Rubrik "Neue Selbstständige" fallen gewerbliche Tätigkeiten, für die kein Gewerbeschein erforderlich ist. Dazu gehören Gutachter, Autoren, Psychotherapeuten und Vortragende. Angehörige dieser Berufsgruppe sind verpflichtet, die Tätigkeit bei der Sozialversicherungsstelle anzuzeigen. Generell sind "Neue Selbstständige" danach unfall-, kranken und rentenversichert.

TOP