Studieren in Österreich

Österreichische Universitäten sind wegen des hohen Bildungsniveaus bei ausländischen Studenten beliebt und das Studiensystem basiert auf dem klassischen Bachelor/Masterabschluss.

Die ähnliche Kultur, die gleiche Sprache und eine vergleichbare Hochschullandschaft macht Österreich für deutsche Studenten zu einem attraktiven Studienplatz. In der Alpenrepublik gibt es 22 staatliche Universitäten, 13 privat geführte Universitäten und 12 Fachhochschulen. Die älteste Bildungseinrichtung des Landes ist die Universität in Wien. Sie wurde im Jahr 1365 gegründet und alljährlich besuchen rund 92.000 Studenten die Hochschule. Hinter der österreichischen Hauptstadt folgen die Städte Graz, Salzburg und Innsbruck als nächstgrößere Standorte. Das umfangreichste Fachspektrum bieten die Universitäten des Landes an. Die Ausbildung an den Fachhochschulen ist praxisbezogener und beschränkt sich auf weniger Fachgebiete.

Abweichungen zum deutschen Studienjahr bestehen in der Dauer und in der Startzeit der Semester. In der Regel beginnt das Herbstsemester am 1. Oktober und endet im Januar. Das Frühjahrssemester nimmt am 1. März seinen Anfang und dauert bis zum Juli. Der Titel des Bachelors kann nach einer Regelstudienzeit von drei Jahren erworben werden. Nach einer Studienzeit von weiteren zwei Jahren erfolgt der Abschluss mit dem Master-Titel. Eine medizinische Fachausbildung können Studierende an eigenen medizinischen Hochschulen absolvieren. Die Ausbildung an einer österreichischen Universität wird in Deutschland ohne Einschränkungen anerkannt.

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