Arbeiten auf Sardinien

Arbeiten unter südlicher Sonne – dieser Traum kann für Sie auf Sardinien wahr werden, wenngleich Sie vor der Aufnahme einer Tätigkeit einige bürokratische Hürden zu überwinden haben.

Nach einem Antrag für die sogenannte "Permesso di Soggiorno" bei der zuständigen Polizeidienststelle können Sie sich auf Arbeitssuche begeben. Diese Arbeitsgenehmigung wird von vielen Arbeitgebern zur Vorlage verlangt. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage in Italien und hoher Staatsschulden kann sich die Arbeitssuche als schwierig erweisen. Die Arbeitslosigkeit ist höher als in Deutschland. Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt besitzen ausgebildete Fachkräfte, Übersetzer oder Reiseführer. Traditionell bieten sich die besten Gelegenheiten, einen Arbeitsplatz auf Sardinien zu finden, in der Tourismusbranche und in der Landwirtschaft.

Sobald Sie länger als sechs Monaten einer Arbeit auf Sardinien nachgehen, sind Sie verpflichtet, Steuern in Italien zu zahlen. Dies gilt auch, wenn Sie noch einen Wohnsitz in Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedsland haben. Dank des bilateralen Doppelbesteuerungsabkommens fällt in Deutschland allerdings keine Einkommenssteuer mehr an. Zu den ersten Handlungen auf Sardinien sollte die Beantragung einer Steuernummer gehören. Diese "Codicefiscale" erhalten Sie unkompliziert bei den Behörden. Sämtliche Formulare sind auf der Mittelmeerinsel in italienischer Sprache verfasst. Eine gute bis sehr gute Beherrschung der Landessprache in Wort und Schrift ist für eine erfolgreiche Arbeitssuche auf Sardinien unbedingt erforderlich.

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