Verkehrsnetz auf Sardinien

Auf Sardinien kommen Sie als Urlauber (oder auch als Einheimischer) auch ohne eigenen Wagen einfach und unproblematisch von einem Ort zum anderen, und zwar mit dem Bus. Die Fahrt mit einem Bus ist im Gegensatz zu Deutschland sehr preisgünstig. Für weniger als einen Euro werden Sie von A nach B befördert.

Unter dem günstigen Preis leidet allerdings die Bequemlichkeit, denn viele der Busse sind alles andere als modern und sicher, sie bleiben daher schon gerne einmal liegen. Auch wenn es Haltestellen gibt, so halten die Busse nur nach Aufforderung. Wenn Sie also von einem Bus mitgenommen werden wollen, müssen Sie sich an den Straßenrand stellen und ihn heranwinken.

Falls Sie mit dem Auto Sardinien erkunden wollen, sollten Sie sich darauf einstellen, dass es hier ziemlich flott zugeht. Die Sarden fahren auf allen Straßen, ganz gleich ob Schnellstraße oder Landstraße mit Serpentinen, recht zügig – es gilt hier wie generell im italienischen Straßenverkehr das Recht des Stärkeren.

Auf Sardinien gibt es keine Autobahnen. Auf Landstraßen gilt Tempo 90, bei Tag muss außerhalb geschlossener Ortschaften mit Abblendlicht gefahren werden; es ist eine Warnweste mitzuführen. Fußgänger haben auf Sardinien oftmals ein schwieriges Dasein, da es fast nirgends Bürgersteige gibt und man sich bei der rasanten Fahrweise der Autos manchmal nur noch mit einem gekonnten Sprung zur Seite retten kann.

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