Arbeiten in Spanien

EU-Bürger benötigen zur Aufnahme einer Tätigkeit in Spanien keine Arbeitserlaubnis der Behörden und können in allen Regionen des Landes uneingeschränkt einer Arbeit nachgehen.

Die Situation für ausländische Arbeitnehmer gestaltet sich seit dem Ausbruch der europäischen Finanzkrise auf dem spanischen Arbeitsmarkt schwierig. Eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und sinkende Löhne dominieren seither die Arbeitswelt in dem südeuropäischen Land. Die besten Aussichten, beruflich schnell Fuß zu fassen, haben gut ausgebildete Fachkräfte aus den Bereichen Medizin, Forschung und Ingenieurswesen. Daneben werden in den touristischen Hochburgen regelmäßig Saisonkräfte benötigt. Die Aufnahme einer Tätigkeit ist in Spanien für EU-Bürger ohne Einschränkungen möglich.

Eine übergeordnete Bedeutung für den spanischen Arbeitsmarkt besitzen Zeitarbeitsfirmen, die sich auf die zeitlich begrenzte Vermittlung von Arbeitskräften spezialisiert haben. Generell ist es leichter, durch aktive Arbeitssuche vor Ort einen Job zu finden. In Spanien spielt der persönliche Kontakt eine große Rolle in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt. Personen mit den entsprechenden Kontakten im Land befinden sich bei der Jobsuche klar im Vorteil. Daneben wirkt sich eine spanische Referenz positiv beim Vorstellungsgespräch aus. Für die Bewerbung genügen in der Regel ein Anschreiben und ein tabellarischer Lebenslauf. Zeugnisse und berufliche Qualifikationen werden, wenn nicht anders gefordert, erst im Rahmen eines Vorstellungsgespräches vorgelegt.

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