Auswandern nach Spanien

Spanien ist Mitglied der Europäischen Union und das Auswandern in das südeuropäische Land ist für EU-Bürger anderer Staaten problemlos möglich.

Das milde Klima und die endlos lange Küstenlinie Spaniens wecken bei zahlreichen Mittel- und Nordeuropäern den Wunsch, dauerhaft in dem Land auf der Iberischen Halbinsel zu leben. Für EU-Bürger besteht innerhalb des Staatenbundes Niederlassungsfreiheit und bei einer Auswanderung nach Spanien sind keine bürokratischen Hürden zu überwinden. Nehmen Sie für länger als drei Monate eine Tätigkeit im Land auf, sind Sie verpflichtet, sich innerhalb eines Monats nach der Einreise bei der Polizei oder der Ausländerbehörde zu melden und eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen.

Die Genehmigung wird generell komplikationslos erteilt und kann nach Ablauf eines Jahres verlängert werden. Schwierig kann sich die Wohnungssuche in Spanien gestalten. Vermietbarer Wohnraum ist knapp, weil Häuser und Wohnungen vorzugsweise verkauft werden. Planen sie einen dauerhaften Aufenthalt in Spanien, müssen Sie eine Steuernummer beantragen. Diese benötigen Sie auch zur Eröffnung eines Kontos im Land. Den Führerschein müssen sie vor Ablauf eines Jahres in einen spanischen bzw. europäischen Führerschein umtauschen. Mit der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages schließt der Arbeitgeber automatisch eine Sozialversicherung für Sie ab, die Ihnen den Zugang zu den Leistungen des spanischen Gesundheitssystems ermöglicht. Eingeschlossen ist aber lediglich eine Grundversorgung. Spezielle Risiken müssen gesondert abgesichert werden.

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