Impfungen und Gesundheit in Zypern

Für einen Aufenthalt in Zypern sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird empfohlen, vor Reiseantritt bestehenden Impfschutz gegen Polio, Diphterie, Tetanus und Masern zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.

Das Datum der letzten Impfung ist grundsätzlich im persönlichen Impfausweis vermerkt. Informationen zur Dauer des Impfschutzes erhalten Sie von Ihrem Hausarzt. Unter bestimmten Bedingungen rät das Auswärtige Amt zu einer Impfung gegen Hepatitis A und B.

Der griechische Teil Zyperns ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union und Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, haben Anspruch auf eine medizinische Behandlung in Krankenhäusern und bei niedergelassenen Ärzten. Dabei muss es sich medizinische Einrichtungen handeln, die vom gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen worden sind. Als Versicherungsnachweis benötigen Sie zur Vorlage vor Ort die europäische Krankenversicherungskarte, die Sie auf Nachfrage von Ihrer Krankenkasse erhalten.

Die ärztliche Versorgung in Zypern ist gut und viele Mediziner sprechen neben der Landessprache zusätzlich Englisch und Deutsch. Da die medizinischen Leistungen für gesetzlich Versicherte nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben übernommen werden, empfiehlt sich für einen Urlaub in Zypern der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Sie übernimmt die Kosten für einen eventuell fälligen Krankenrücktransport nach Deutschland und die Behandlungskosten beim Besuch von Privatärzten und -kliniken.

Gesundheitsrisiken bestehen in Zypern vor allem durch die hohen Tagestemperaturen in den Sommermonaten und die vergleichsweise großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht in den Bergregionen. Im Inselinneren erreichen die Temperaturen im Juli und August nicht selten Werte von bis zu 45 Grad, was eine enorme Belastung für das Herz-Kreislaufsystem darstellen kann. In den feuchtkalten Witterungsperioden der Wintermonate kann es vermehrt zu Atemwegserkrankungen kommen.

Das Leitungswasser in Zypern birgt generell kein Infektionsrisiko. Unterschätzen dürfen Sie keinesfalls die intensive UV-Einstrahlung, die in den Sommermonaten bei einem ungeschützten Aufenthalt im Freien innerhalb kürzester Zeit zum Sonnenbrand führt. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor gehören aus diesem Grund unbedingt in das Reisegepäck.

Stand: April 2014

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de/.
Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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