Essen und Getränke in USA Westen

Den Begriff regionale Küche mit den Vereinigten Staaten Amerikas in Verbindung zu bringen, ist nicht gerade einfach. Trotzdem: Auch wenn viele Europäer bei amerikanischem Essen in erster Linie an Burger und Pommes Frites denken, hat die Küche im Westen der Staaten viel mehr zu bieten und gerade in den letzten Jahrzehnten hat vor allem in Kalifornien ein richtiger Boom hinsichtlich gesunder Ernährung und organischer Lebensmittel eingesetzt.

Für die Entwicklung und Geschichte der Küche des Westens sind vor allem die Einwanderer aus aller Herren Länder maßgeblich verantwortlich. Die Region ist praktisch ein Schmelztiegel der verschiedenen Kochkulturen, der durch die ethnische Vielfalt entstanden ist. Einige der Elemente aus der amerikanischen Küche haben ihren Ursprung in Europa, andere stammen direkt aus dem Land selbst.

Dazu gehören unter anderem die Süßkartoffeln, der Truthahn oder auch das Maisbrot. Wer typisch amerikanisch frühstückt, der hat Pancakes mit Ahornsirup auf dem Tisch. Daneben dürfen auch kleine Würstchen und Röstkartoffeln, Eier, gebratener Schinken und Toastbrot mit Marmelade nicht fehlen. Unter der Woche sieht das Frühstück nicht an jedem Tag so reichhaltig aus. Dann reicht es den meisten, wenn sie Frühstücksflocken essen.

Wenn die Amerikaner den Unabhängigkeitstag am 4. Juli feiern, dann ist das ein Tag, an dem sie gerne grillen. Ob gemeinsam in Parks, um später die großen Feuerwerke zu sehen, oder mit Freunden und Familie im heimischen Garten – das sogenannte "Barbecue" darf an diesem Tag nicht fehlen. Ein weiterer Feiertag, der traditionell mit einem besonderen Festessen begangen wird, ist das amerikanische Erntedankfest Thanksgiving. Zu diesem Anlass gibt es typischerweise einen gefüllten Truthahn, der in der Regel mit Rotkohl serviert wird. Zum Nachtisch werden gerne Kürbis- oder Apfelkuchen serviert.

Je nach Stadt und Lage variieren Flora und Fauna, was sich auch auf die regionale Küche im Westen der USA auswirkt. Entlang der Küste gibt es beispielsweise eine breite Fülle an Fisch und Meeresfrüchten, die fangfrisch auf dem Teller landen. Die ausgedehnten Wälder von Oregon hingegen versorgen fast die ganzen USA mit Wildbret. Auch Obst und Gemüse wachsen dank der vielen Sonnenstunden besonders gut, sodass das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse auf den Tisch kommt. Gerade an der Westküste ist die regionale Küche zudem von den vielen hier lebenden Hispanics beeinflusst und es wird viel gegrilltes Fleisch und Geflügel gegessen. Dazu werden gerne Süßkartoffeln und Maisbrot serviert.

Je weiter Sie ins Landesinnere kommen, desto deftiger wird die Küche und vor allem Steak und Spare Ribs finden sich auf jeder Speisekarte, denn die vielen Rinderfarmen in der Region liefern immer frisches und saftiges Fleisch.

Einige Restaurants und Diners, speziell entlang der Highways, haben rund um die Uhr geöffnet und locken ihre Gäste mit großzügigen Portionen. Die amerikanischen Restaurants sind generell dafür bekannt, dass sie riesige Portionen servieren. Machen Sie es wie die Amerikaner und nehmen Sie alles, was zu viel ist, in einer sogenannten "Doggie Bag" mit nach Hause. Getränke wie Coca Cola oder auch Kaffee sind oft umsonst und können beliebig oft aufgefüllt werden.

Andere beliebte Getränke sind amerikanisches Bier oder auch Wein, der im kalifornischen Napa Valley angebaut wird. Diese Gegend im Nordosten von San Francisco lohnt nicht nur einen Besuch für Weinliebhaber, sondern bietet auch einige der besten Restaurants der Vereinigten Staaten.

Bitte beachten Sie, dass es die Amerikaner mit dem Alkoholkonsum sehr streng halten. So ist das Trinken von alkoholischen Getränken auf offenen Plätzen und Straßen nicht erlaubt. Außerdem gibt es eigene Läden für den Alkoholverkauf, die sogenannten Liquor Stores. Anders als in Deutschland liegt das Mindestalter für Alkoholkonsum bei 21 Jahren. Selbst wenn Sie ganz offensichtlich bereits über 21 Jahre alt sind, kann es vorkommen, dass Sie sich ausweisen müssen, wenn Sie Alkohol konsumieren oder kaufen wollen. Es ist daher empfehlenswert, immer einen Lichtbildausweis dabeizuhaben. Dies gilt sowohl für Bars und Restaurants als auch für die Liquor Stores.

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