Wetter, Klima und Reisezeit in USA Westen

Im Westen der USA treffen verschiedene Klimazonen aufeinander. Je nachdem, in welche Gegend Sie reisen möchten, empfiehlt es sich daher, das Wetter in den einzelnen Jahreszeiten näher zu betrachten.

Der gerne besuchte Südwesten der USA ist besonders attraktiv, wenn Sie im Spätsommer beziehungsweise Herbst reisen wollen. In diesen Monaten ist die größte Hitze abgeklungen und es ist dennoch angenehm warm. Falls Sie den Yellowstone Nationalpark im Norden besuchen wollen, ist hingegen der Sommer die ideale Reisezeit, denn gerade im Frühling oder Herbst ist es dort oft kalt und viele Wege werden durch starken Schneefall unpassierbar. Selbst Ende Juni oder Anfang September ist dort mit Schnee zu rechnen.

In den Rocky Mountains kann es bis Mitte Juni in den Höhenlagen zu Schneefall und eisigen Temperaturen kommen und auch im Herbst kann das Wetter dort sehr unvorhersehbar sein. Generell sind sowohl die Sommer als auch die Winter in den Rocky Mountains kühler als in den meisten anderen Regionen der USA. Die kältere Phase dauert länger und ist etwas niederschlagsreicher, wobei lokale Unterschiede bestehen. Je nach Höhenlage variieren Temperaturen und Niederschlagsmengen, wie es für gebirgige Regionen typisch ist. Es kann hier oft tagelang regnen, was gerade das Campen sehr unangenehm werden lässt. Ab 2.000 Metern Höhenlage ist es außerdem möglich, dass selbst im Juli oder August, bei hochsommerlichen Temperaturen tagsüber, nachts Frost einsetzt. Hier gibt es einige der besten und bekanntesten Skigebiete der USA, etwa in Aspen oder Telluride in Colorado. Selbst im Sonnenstaat Kalifornien ist Skifahren möglich, etwa in Lake Tahoe.

Im Nordwesten, in Wyoming, finden Sie hingegen eine Hochebene, die als Schönwettergebiet bekannt ist. Das kanadische kontinentale Klima sorgt hier dafür, dass die Sommer sehr warm oder heiß sind. Dafür bricht aber auch der Winter früher als in anderen Gegenden ein. Die beste Reisezeit für Wyoming, das den größten Teil des Yellowstone National Parks beheimatet, sind die Monate Juni oder September. Zwar ist auch der Mai mit vielen Sonnentagen ein gern gewählter Reisemonat, allerdings können die Tagestemperaturen dort noch sehr niedrig sein, und auch nachts gibt es noch Frost. Die Regenzeiten auf der Hochebene sind meist nur von kurzer Dauer.

Falls Sie die Mojave- oder die Colorado-Wüste in Südkalifornien bereisen wollen, sollten Sie die Monate Juli und August vermeiden, denn mit bis zu 50 Grad Celsius kann es unerträglich heiß werden und dann hilft selbst die beste Klimaanlage nicht mehr. Die ideale Reisezeit für diese Gegend mit dem Joshua Tree Nationalpark, dem Sequoia und Kings Canyon National Park und dem Death Valley sind Frühling bis Frühsommer sowie Frühherbst. Dies gilt auch für den Südwesten mit San Diego und Los Angeles.

An der Küste hingegen herrscht ein frisches Meeresklima. Dort erwartet Sie im Sommer ein abwechslungsreiches Wetter. Strahlender Sonnenschein wechselt sich mit Regen und Nebel ab und kühle Tage sind gerade in der Gegend um San Francisco auch im Juli und August keine Seltenheit. Dafür sind die Winter umso milder. Wie Sie sehen, lässt sich aufgrund der geografischen und klimatischen Vielfalt keine ideale Reisezeit für den Westen der USA bestimmen und eine Reise hierher ist im Grunde genommen das ganze Jahr über möglich.

Beachten Sie bei einer Reise in die USA bitte, dass Temperaturen in Fahrenheit und nicht in Celsius angegeben werden. Null Grad Celsius entsprechen dabei 32 Grad Fahrenheit. Da die Formel für die Umrechnung ziemlich kompliziert ist, ist es am einfachsten, diese mit einem entsprechenden Programm im Internet vorzunehmen – oder als grobe Orientierung: – 30, und durch 2 teilen.

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