Death Valley - tiefster Punkt der USA

Das sogenannte "Tal des Todes" liegt in der Mojave Wüste im Osten Kaliforniens und gehört mit durchschnittlich 25 Millimeter Niederschlag pro Jahr zu den trockensten Orten der Erde.

Death Valley
Death Valley - tiefster Punkt der USA

Der Westen der USA hat eine Vielzahl eindrucksvoller Nationalparks zu bieten, von denen das Death Valley wegen seiner geologischen und klimatischen Besonderheiten zu den eindrucksvollsten gehört. Das Tal liegt östlich der Sierra Nevada in einer Senke. Der größte Teil des Nationalparks erstreckt sich auf dem Gebiet Kaliforniens, ein kleiner Bereich liegt im US-Bundesstaat Nevada. Das Death Valley ist ein Hitzpol in den Vereinigten Staaten. Im Sommer erreichen die Temperaturen tagsüber mehr als 50 Grad. In dem Tal befindet sich der tiefste Punkt der USA. Er liegt knapp 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels. Mehrere hohe Gebirgszüge umschließen das extrem trockene Gebiet. Die Panamint Range ist die höchste Gebirgskette. Der höchste Punkt ist der 3.366 Meter hohe Telescope Peak. Das Tal besitzt reiche Vorkommen an Edelmetallen wie Gold und Silber und zahlreichen Mineralien.

Den einprägsamen Namen erhielt Death Valley zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als eine Gruppe von Goldgräbern und Siedlern die Gegend auf der Suche nach einer Abkürzung durchqueren wollten. Die Vorräte an Nahrungsmitteln und Wasser waren irgendwann erschöpft und die Gruppe brach zu einem wochenlangen Marsch über die Berge auf, um den klimatischen Extremen und dem sicheren Tod in dem Tal zu entkommen. Sie erreichen den Nationalpark Death Valley von Los Angeles oder San Diego aus über die Interstate 15 und die Highways 178 und 395. Von San Francisco führt der kürzeste Weg über den Highway 120 durch den Yosemite National Park. Die Route ist allerdings nur in den Sommermonaten befahrbar. Im Winter wird die Strecke wegen starker Schneeverwehungen in den Bergen regelmäßig gesperrt. Das Death Valley ist aufgrund der extremen Bedingungen kaum besiedelt. Lediglich eine kleine Gruppe der Western-Shoshone-Indianer lebt in der Nähe von Furnace Creek.

Der Nationalpark Death Valley im Westen der USA besitzt zahlreiche Aussichts- und Besucherpunkte, die Ihnen einen Eindruck von der faszinierenden Struktur des Tals vermitteln. "Dante´s View" ist der eindrucksvollste Aussichtspunkt im Park. Er liegt auf einer Höhe von 1.669 Metern in den Black Mountains. Von hier haben Sie einen atemberaubenden Blick auf den zentralen Teil des Death Valleys, den 3.366 Meter hohen Telescope Peak und einen ausgetrockneten Salzsee am Talboden. Im "Badwater Basin" befinden Sie sich am tiefsten Punkt der USA. Der ausgetrocknete Salzsee liegt rund 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist gleichzeitig einer der heißesten Orte der Welt. In der Wetterstation werden im Sommer regelmäßig Temperaturen jenseits der 50 Grad gemessen. "Artist´s Palette" ist ein Punkt im Nationalpark, an dem Sie eine ungeheure Farbenvielfalt im trockenen Felsgestein erwartet. Durch die Oxidation verschiedener Metalle können Sie hier Farbspiele von Dunkelrot über Türkis bis hin zu leuchtenden Grün bewundern.

Einen Besuch am bekannten "Zabriskie Point" dürfen Sie sich bei einem Besuch des Death Valleys nicht entgehen lassen. Dieser Aussichtspunkt im Gebirgszug der Amargosa Range gibt den Blick auf eine bizarre Felswüste frei, die im Lauf der Jahrmillionen durch Erosion entstanden ist. Eine Attraktion im Nationalpark Death Valley sind die wandernden Felsbrocken. In der Racetrack Playa können Sie diesem Naturschauspiel beiwohnen. Die Felsbrocken bewegen sich, wie von Geisterhand geführt, über den staubigen Boden und hinterlassen eine deutlich sichtbare Spur im Sand. Die Theorien über die Entstehung dieses Phänomens gehen auseinander und die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt. Eine rund vier Quadratkilometer große Sanddüne finden Sie im nördlichen Bereich des Death Valleys. Die Mesquite Sand Dunes dienten schon oft als Filmkulisse für diverse Hollywood-Produktionen. Bei einem Besuch des Death Valleys sollten Sie immer eine ausreichende Menge an Getränken mitführen. Zwar gibt es an einigen Aussichts- und Besucherpunkten die Möglichkeit, die Vorräte zu ergänzen, doch Hitze und Trockenheit in der Gegend dürfen Sie keinesfalls unterschätzen.

Zu Ihrer Orientierung finden Sie hier unsere Karte USA Westen.

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