Arbeiten in Brasilien

Brasilien gehört zu den aufstrebenden Wirtschaftsnationen und Ökonomen gehen davon aus, dass das südamerikanische Land bis zum Jahr 2030 zu den führenden Industrienationen der Erde gehört.

Die Aufnahme einer Tätigkeit ist in Brasilien an die Erteilung einer Arbeitserlaubnis durch die Behörden gebunden. Diese Arbeitserlaubnis wird in der Regel nur erteilt, wenn Jobsuchende einen Arbeitsvertrag mit einem inländischen Arbeitgeber vorweisen können. Gute Aussichten, einen Job zu finden, bestehen in den Bereichen Ingenieurwesen, Medizin, Informationstechnologie und Naturwissenschaft und Forschung. Darüber hinaus hat der Bauboom anlässlich sportlicher Großereignisse wie der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele im Jahr 2016 zum Entstehen zahlreicher Arbeitsplätze in der Baubranche geführt.

Eine Bewerbung bei einem brasilianischen Unternehmen sollte erst erfolgen, wenn portugiesische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift vorhanden sind. Der einfachste Weg, eine Stelle zu finden, führt über die Auslandsniederlassungen deutscher Unternehmen. Zahlreiche Industriefirmen besitzen in dem südamerikanischen Land eigene Produktionsstätten, für die in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiter gesucht werden. Diese Stellen sind mit zahlreichen Vergünstigungen und Zulagen wie kostengünstige Krankenversicherung, Firmenwohnung und regelmäßigen Heimflügen verbunden. Ein Wechsel zu einem brasilianischen Unternehmen kann durchaus sinnvoll sein, wenn neben verhandlungssicheren Sprachkenntnissen ein Netzwerk von Beziehungen aufgebaut wurde. Als Selbstständiger können Sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen, wenn Sie eine Summe von umgerechnet rund 200.000 Euro in Brasilien investieren.

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