Costa Rica - Impfungen und Gesundheitsvorsorge

Für mittelamerikanische Verhältnisse hat Costa Rica eine beispielhafte Gesundheitsversorgung. In den Städten gibt es viele gute Kliniken und Hospitäler. Außerhalb existiert ein enges Netz von Krankenstationen. Engpässe gibt es lediglich bei der notärztlichen Versorgung auf dem Land. Trotzdem hat jeder Besucher Costa Ricas das Recht auf umgehende kostenlose notärztliche Versorgung in den staatlichen Hospitälern.

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer guten Auslandsreisekranken- und Reiserückholversicherung ebenso wie das Mitführen einer individuellen Reiseapotheke. Deutsche Apotheken beraten Sie umfassend und stellen Ihnen ein passendes Päckchen zusammen.

Bei der Einreise nach Costa Rica sind Pflichtimpfungen zwar nicht vorgeschrieben, bei einem geplanten Kurzaufenthalt sind jedoch Vorsorgeimpfungen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie empfehlenswert. Wenn Sie länger bleiben wollen, sollten Sie außerdem gegen Hepatitis B und Typhus geimpft sein. Weitere Gesundheitsrisiken sind Malariainfektionen, sowie die durch Insekten übertragenen Leishmaniose, Filariose und Dengue-Fieber-Erkrankung. Am besten schützen Sie sich durch Moskitonetze und Insektenspray. Besonders betroffen sind die mittlere Pazifikküste und die nördliche Karibikküste.

Die meisten typischen Tropenkrankheiten treten in Costa Rica nicht auf. Verunreinigtes Wasser oder Speisen können diverse Infektionskrankheiten wie z. B. Hepatitis A, Typhus, Amöben, Lambliasis oder Würmer hervorrufen. Die ist jedoch recht unwahrscheinlich, da nahezu überall im Land Zugang zu sauberem Wasser besteht. Die Chagas-Krankheit ist eine Infektion, die hauptsächlich in den zentralen Landesteilen durch nachtaktive Raubwanzen hervorgerufen wird. Bei Übernachtungen in einfachen Unterkünften oder im Freien empfiehlt sich der Schutz vor Insekten durch Moskitonetze. Tollwut kann landesweit von Hunden, Katzen, Waldtieren und Fledermäusen übertragen werden. Für Rucksackreisende, Kinder und berufliche Risikogruppen sowie bei längeren Aufenthalten empfehlen wir Ihnen eine Vorsorgeimpfung. Sollten Sie gebissen werden, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.

Stand: Juni 2012

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Bitte bedenken Sie, dass sich die Bestimmungen und erforderlichen Vorkehrungen für die Einreise jederzeit ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf auf der Webseite des Deutschen Auswärtigen Amtes: http://www.auswaertiges-amt.de/.

Staatsangehörige anderer Länder wenden sich bitte an die für sie zuständige Botschaft.

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