Wetter, Klima und Reisezeit in Costa Rica

In Costa Rica ist das Klima je nach Höhenlage tropisch bis subtropisch. Das Gebirge teilt das Land in eine immerfeuchte Karibik- und in eine wechselfeuchte Pazifikregion. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt landesweit zwischen 21 und 27 Grad, in den Bergen kann die Temperatur auf circa 12 bis 15 Grad fallen.

Im Vergleich zu Deutschland sind die Niederschlagsmengen in Costa Rica enorm. So liegen sie bei ungefähr 2.000 Millimetern in San Josè, bei 2.500 Millimetern in der Pazifikregion und bei circa 4.000 Millimetern in der Karibikregion.

Eigentlich gibt es in Costa Rica nur zwei Jahreszeiten: die Regenzeit, die von Mai bis Dezember dem Winter entspricht, und die Trockenzeit, die von Januar bis April den Sommer bildet.

Die Regenzeit bietet Ihnen die Möglichkeit, das Land in seiner ursprünglichen Schönheit kennenzulernen. Dampfende Regenwälder, wildlebende Tiere, saftig grüne Landschaften und die Ruhe der Nebensaison machen den Reiz dieser Reisezeit aus. Mit 20 Grad sind die Temperaturen angenehm, können aber abends stark fallen und es ist tagsüber bis zum Nachmittag meist sonnig, wenn die ersten Regenschauer einsetzen. Die regenreichsten Monate sind September und Oktober. In der Trockenzeit von Dezember bis März ist Hochsaison mit sonnig-warmem Wetter an den Stränden und in den Nationalparkgebieten.
Die Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten sind eher moderat, aber stark abhängig von der Höhenlage. Im höher gelegenen San José herrscht beispielsweise ein mildes Klima, während es dagegen in den Küstenregionen viel wärmer ist.

Trotz seiner vergleichsweise geringen Größe weist Costa Rica sieben Klimazonen auf. Diese sind das Landesinnere mit dem Zentraltal, die zentrale Hochebene, die nördlichen Nebelwälder, die Karibikzone sowie die Nord-, Zentral- und Südpazifikregionen.

Die Vegetation des Zentraltals im Landesinneren ist ganzjährig üppig und vielschichtig. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen hier im Sommer bei 25 Grad, im Winter bei 23 Grad.

In der zentralen Hochebene südlich der Hauptstadt San José regnet es von Juni bis November fast täglich. Hier erheben sich der höchste Berg des Landes, der Chirripó und der Vulkan Irazú.

Zu den Nebelwäldern gehören unter anderem der Vulkan Arenal und das Gebiet Monteverde. Ganzjährig ist es hier um die 25 Grad warm. Während es im März und April nur etwa zwei Tage pro Monat regnet, sind es in der Regenzeit ganze 17 Tage. Die beste Reisezeit für die Pazifikküste generell ist von Dezember bis April. Es gibt wenig Regen und das Wetter ist trocken und heiß und das Wasser hat angenehme 26 Grad. Auch wenn Costa Rica nicht zu den gefährdeten Hurrikan-Gebieten zählt, können deren Ausläufer im September und Oktober für stürmische Tage sorgen.

In der Nordpazifikregion gibt es schöne Sandstrände und Buchten sowie Wälder. Hier ist es meist trocken, nur in der Regenzeit kann es feuchtheiß werden.

Im Zentralpazifik liegen die beliebten Surfgebiete, die besonders während der Regenzeit Sportler aus der ganzen Welt anziehen. Die Temperaturen in dieser Klimazone betragen durchschnittlich 34 Grad im Sommer und 31,5 Grad in den Wintermonaten. Die beste Reisezeit für diese Gegend sind die Monate Dezember bis April.

Der Südpazifik ist von Mangroven, Regen- und Nebelwäldern geprägt. Die Temperaturen in dieser Region erreichen das ganze Jahr über knapp 30 Grad. Aufgrund der hohen Niederschlagsmengen sind viele Teile der Region oft schlecht passierbar.

Die beste Reisezeit für die Karibikküste liegt zwischen Januar und März. Verschiedene Nationalparks und weiße Sandstrände prägen das Bild dieser Region. Hier ist es ganzjährig feucht und die Temperaturen liegen selten unter 27 Grad. In der Trockenzeit ist es sehr schwül mit rund drei Tagen Regen pro Monat. In der Regenzeit sind es 19 Tage.

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