Arbeiten in Ecuador

Die Aufnahme einer Tätigkeit in Ecuador ist an die Erteilung einer Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung gebunden, die von den ecuadorianischen Behörden erteilt werden.

Arbeiten in Ecuador
Arbeiten in Ecuador - Boa Amazonia

Im Gegensatz zum Touristenvisum, das zu einem 90-tägigen Aufenthalt in Ecuador berechtigt, muss eine längerfristige Aufenthalt- und Arbeitsgenehmigung bei den entsprechenden Behörden beantragt werden. Arbeitsplätze sind in dem südamerikanischen Land rar. Die besten Aussichten auf eine bezahlte Tätigkeit besitzen gut ausgebildete Fachkräfte, die eine hohe Qualifikation in ihrem Fachgebiet nachweisen können. Eine Jobsuche vor Ort ist deutlich erfolgversprechender als Bewerbungen aus der Heimat des Arbeitssuchenden. Sehr gute Spanisch- und Englischkenntnisse sind für die Mehrzahl aller Jobs unbedingt Voraussetzung.

Für deutschsprachige Arbeitssuchende bestehen die besten Aussichten, einen Job zu finden in der Tourismusbranche, im Bildungssektor und bei Niederlassungen ausländischer Unternehmen. Die Bezahlung ist deutlich niedriger als in Europa, genügt aber in der Regel zur Bestreitung des Lebensunterhaltes. Offiziell gibt es in Ecuador die 40-Stunden-Woche. Die Entlohnung erfolgt im monatlichen oder 14-tägigen Rhythmus. Bessere Aussichten auf einen Job haben Freiwillige, die im Rahmen von Entwicklungshilfe- oder Naturschutzprojekten zunächst auf eine Entlohnung verzichten. Freiwilligenarbeit in Naturschutzgebieten oder Tätigkeiten in den Nationalparks sind in Ecuador möglich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, als Farmarbeiter bei der Aufforstung der Wälder oder bei Ernteeinsätzen auf den Plantagen einen Job zu finden.

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