Auswandern nach Ecuador

Die Auswanderung nach Ecuador erfordert eine exakte Vorbereitung, die ein gründliches Abwägen der Chancen, Risiken und Zukunftsaussichten beinhaltet.

Wer plant, seinem Heimatland dauerhaft den Rücken zu kehren, um in Ecuador einen Neuanfang zu wagen, benötigt eine Aufenthaltsgenehmigung der ecuadorianischen Behörden. Die ausgefüllten Dokumente und Formulare werden der Einwanderungsbehörde zur Entscheidung vorgelegt. Die Bearbeitung kann sich über mehrere Monate hinziehen. Besonders günstige Aussichten, ein Einwanderungsvisum zu erhalten, haben Berufstätige mit Hochschuldiplom. Spanischkenntnisse in Wort und Schrift sind für Personen, die sich dauerhaft im Land niederlassen wollen, unbedingt Voraussetzung. Darüber hinaus sollten die beruflichen Chancen im Vorfeld abgecheckt werden. Der Arbeitsmarkt in dem südamerikanischen Land hält nur eine sehr geringe Anzahl offene Stellen bereit.

Ein Startkapital in einer gewissen Höhe ist zu Beginn hilfreich. Zwar liegen die Lebenshaltungskosten in Ecuador deutlich unter europäischem Durchschnitt, doch eine längere Zeit der Arbeitssuche kann die finanziellen Reserven schnell aufzehren. Von den Behörden wird in Abhängigkeit vom Visum ein Nachweis über Eigenkapital verlangt. Die Beträge variieren zwischen 15.000 und 20.000 US-Dollar. Senioren und Pensionisten, die ihren Lebensabend in Ecuador verbringen möchten, müssen eine Mindestrente aus ihrem Heimatland beziehen. Generell ist der Lebensstandard im Land deutlich niedriger als in den westlichen Industrienationen.

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