Verkehrsnetz in Ecuador

Wie in anderen südamerikanischen Ländern auch, ist das Verkehrsnetz in Ecuador recht schlecht ausgebaut und die Straßen sind größtenteils unbefestigt. Gerade einmal ein Fünftel ist asphaltiert.

Die berühmte Panamericana verläuft in Nord-Süd-Richtung durchs Land. An dieser wichtigen Verkehrsachse liegt der Ort Riobamba, der den zentralen Verkehrsknotenpunkt Ecuadors darstellt. Von hier führen Straßen entweder westlich nach Guayaquil und Machala an der Pazifikküste oder nach Osten über Baños nach Puyo und ins Amazonastiefland.

Trotz des überschaubaren Straßennetzes verfügt Ecuador über ein breites Angebot an Busverbindungen, mit denen man sehr preiswert fast überall im Land reisen kann. Nahezu der gesamte Personenfernverkehr Ecuadors wird mit Bussen abgewickelt. Die Überlandfahrten auf den schlechten Straßen sind aber zuweilen recht abenteuerlich, insbesondere wenn es fernab größerer Städte ins Gebirge geht. Das Busnetz in der Hauptstadt Quito ist ein elektrisches Trolleybus-System. Auch viele Taxis bieten hier günstig ihre Dienste an.

Nutzbare Schienenverbindungen sind kaum vorhanden, weder innerhalb des Landes, noch ins benachbarte Ausland. Vorhandene Strecken wurden durch mangelnde Wartung oder Naturgewalten unpassierbar. Seit 2007 wird das Bahnnetz jedoch langsam modernisiert.

Mit Quito und Guayaquil verfügt Ecuador über zwei große internationale Flughäfen.

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