Insel Española

Die Insel Española ist mit einem Alter von rund vier Millionen Jahren die älteste Insel des Galápagos-Archipels und wegen der gewaltigen Vielfalt an Seevogelkolonien ein bevorzugtes Ziel für Naturliebhaber und Ornithologen.

Ecuador Galapagos Inseln
Ecuador Galapagos Inseln

Española ist eine flache Insel mit wenigen, unspektakulären Erhebungen. Allerdings weist das Eiland eine ungeheure Artenvielfalt in der Vogelwelt auf. Allein 12.000 Paare der großen Galápagos-Albatrosse leben auf der Insel. Daneben bietet Española Masken- und Blaufußtölpeln, Gabelschwanzmöwen, Darwinfinken, Spottdrosseln und Galápagostauben einen Lebensraum. Die Insel bietet durch ihre isolierte Lage zahlreichen endemischen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Die Anreise dauert von der Insel Santa Cruz rund 10-12 Stunden mit dem Boot.

Zwei Besucherpunkte auf der Insel eignen sich besonders gut zur Vogelbeobachtung. Gardner Bay liegt im Nordosten von Española und besitzt einen weißen Korallenstrand und türkisblaues Wasser. Seelöwen dösen zur Mittagszeit faul in der Sonne und geben ein hervorragendes Fotomotiv ab. Die Bucht eignet sich darüber hinaus gut zum Schnorcheln und Schwimmen. Der Strand wird von Meeresschildkröten regelmäßig zur Eiablage genutzt und beim Betreten des weißen Korallensandes ist Vorsicht geboten, um die Nester nicht zu beschädigen. Zu den endemischen Tierarten auf Española gehören Lavaechsen, die hier durch ihre rötliche Färbung besonders auffallen. Die Echsen auf der Insel gehören zu den größten ihrer Art im gesamten Galápagos-Archipel.

Im westlichen Bereich der Insel liegt der Besucherpunkt Punta Suarez. Im Rahmen einer zweistündigen Wanderung können unzählige Vogelarten beobachtet werden. Eindrucksvoll sind die riesigen Brutkolonien der Blaufußtölpel, die auf den Klippen ihre Nester bauen. Auf den Felsen sonnen sich Lavaechsen und Galápagos-Albatrosse bevölkern die Klippen an der Küste. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,40 m gehören sie zu den größten Vogelarten auf den Galápagos-Inseln. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel erwartet die Besucher am sogenannten Hueco Soplador. Durch einen Kaminschlot unterhalb der Felsen drückt die Brandung das Meereswasser nach oben und lässt eine bis zu 20 Meter hohe Wasserfontäne entstehen.

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