Feiertage, Events und Festival auf Kuba

Die Kubaner feiern oft und ausgelassen und brauchen dazu nicht unbedingt einen Feiertag.

Allerdings gibt es zahlreiche offizielle Feiertage, wie den 01. Januar und den 28. Januar, den Jahrestag von Jose Marti, dem Nationalhelden des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien. Der 24. Februar ist hingegen der Jahrestag des Angriffs auf den Präsidentenpalast. Der 19. April ist der Feiertag in Gedenken des Siegs der "Bahia Cochinos" und der Tag der Arbeit am 01. Mai wird in diesem sozialistischen Staat besonders pompös begangen.

Rund um den Nationalfeiertag am 26. Juli findet alljährlich zwischen dem 25. und 27. Juli ein politisch motiviertes Fest statt, bei dem die ganze Bevölkerung ausgelassen musiziert und tanzt. Am 10. Oktober gedenkt man jedes Jahr des Beginns des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien.

Zahlreiche Feste und Veranstaltungen laden nach Kuba ein. Im Dezember und Januar finden große Kunsthandwerksmessen statt. Im Februar ist es besonders interessant der Grapefruiternte beizuwohnen, bei der aus den reifen Früchten gewonnener Schnaps in Strömen fließt. Im März lädt das Musikfestival Benny More ein und im April finden die Kulturwochen mit dem Kinderkarneval statt.

Im Mai gibt es einen beliebten Angelwettbewerb und im Juli viel Musik und Tanz, wobei der besonders farbenfrohe Karneval in Santiago den Höhepunkt darstellt. Im Juli und August gibt es dann den Karneval in Havanna mit Umzügen, Kinderfesten, Livemusik und Tribünen an allen Ecken und Enden. Weiterhin findet im August das Festival de Teatro de la Habana statt und im September ein weiterer Angelwettbewerb. Im Oktober locken vor allem zahlreiche verschiedene Ausstellungen und Lesungen und das internationale Ballettfestival in Havanna.

Besonders bekannt ist im November die Segelregatta vor Varadero. Im Dezember gibt es das Internationale Festival des lateinamerikanischen Films in Havanna und viele Umzüge, die dem Karneval ähneln. Den Abschluss des Jahres bildet eine prachtvolle Weihnachtsregatta.

Viele Feierlichkeiten gibt es über die ganze Insel verteilt; sie stehen im krassen Gegensatz zu der im Land vorherrschenden Armut. Vor allem in den großen Städten kann man eine große Zahl von Veranstaltungen erleben, die den Unterschied besonders deutlich machen. Vor den Touristen soll die Armut versteckt werden, und Hotels mit hohem Standard sowie entsprechende Veranstaltungen sollen zu diesem Ziel beitragen – wer sich nicht die Mühe macht, hinter die Kulissen zu schauen, bekommt vom armen Kuba demnach auch nichts mit.

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