Verkehrsnetz auf Kuba

Auf Kuba gibt es ein staatliches Eisenbahnnetz, welches für den Personenverkehr zuständig ist. Es gehört zu den ältesten der Welt, da es schon seit 1836 besteht und es verfügt über rund 4.500 Schienen-Kilometer.

Dabei sind die Strecken, die für den Zuckertransport reserviert sind, nicht mitgerechnet. Das relativ dicht ausgebaute Straßennetz mit einer Autobahn ist nur wenig befahren, da es nicht viele Autos gibt. Auch sind die Straßen meist in einem äußerst schlechten Zustand.

Speziell für Touristen sind dies die Viazul-Busse, die in staatlicher Hand sind. Damit werden alle bedeutenden Tourismusregionen angefahren. Für die Einheimischen gibt es eine extra Buslinie, die häufiger und auch auf Kurzstrecken verkehrt und mit modernen Reisebussen ausgestattet ist.
Havannas Flughafen ist ein Knotenpunkt der Insel. Von hier aus führen viele Flüge in andere Regionen der Insel und es werden auch ausländische Ziele wie Kanada, Spanien und Mexiko angeflogen.

Weniger ausgeprägt ist der Schiffsverkehr. Dieser besteht hauptsächlich aus Fährverbindungen zur Isla de la Juventud und anderen kleinen zu Kuba gehörenden Inseln. Auch gibt es Fähren nach Santiago de Cuba oder Havanna. Es bestehen Pläne, den Hafen Mariel in der nächsten Zeit auszubauen. Hier soll der größte Containerhafen der Karibik entstehen. Nach Fertigstellung wird Havanna von den Frachtaufgaben entbunden und ist nur noch für den Personenverkehr da.

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