Wetter, Klima und Reisezeit auf Kuba

Das vom Nordostpassat geprägte Klima in Kuba ist tropisch. Von November bis April ist es vorwiegend trocken, aber von Mai bis Oktober herrscht eine regnerische Zeit. Tropische Wirbelstürme machen Kuba zwischen Juni und November alljährlich zu schaffen.

Diese bilden sich über dem Atlantik und wachsen sich mitunter zu einem Hurrikan aus, der schwere Verwüstungen anrichtet. Da die privaten Häuser oft sehr einfach erbaut sind, werden diese meist besonders schwer getroffen. Der Katastrophenschutz in Kuba ist vorbildlich, weshalb es in Folge von Naturkatastrophen verhältnismäßig wenige Todesopfer zu beklagen gibt.

Die schlimmsten Naturkatastrophen der kubanischen Geschichte waren drei tropische Wirbelstürme im Jahr 2008. Hunderttausende Wohnungen wurden zerstört und ein großer Teil der Ernte vernichtet. Außerdem kamen sieben Menschen ums Leben, und der angerichtete Sachschaden wird auf über zehn Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die Jahreszeiten weisen auf Kuba keine großen Temperaturunterschiede auf und das ganze Jahr über können Sie mit zwischen 22 und 27 Grad Celsius rechnen. Eine dünne Regenjacke sei aber allen Urlaubern im Gepäck empfohlen. Um außerhalb der heißesten Sommermonate und auch der Regenzeit hierher zu reisen, planen Sie Ihren Urlaub am besten zwischen Dezember und April. Da dies aber die Hauptsaison ist, steigen die Preise um bis zu 20 Prozent. Die Strände sind dann sehr voll und auch viele Flüge sind ausgebucht. Unterkünfte kann man um Weihnachten und Ostern sowie um den 26. Juli, den Nationalfeiertag Kubas, kaum ergattern.

Wer als Kulturliebhaber nach Kuba reist, sollte sich über die Zeitpunkte von Festivals und anderen Veranstaltungen informieren. Denn hier gibt es viel zu sehen. Für Sport-Fans sei die Baseball-Saison empfohlen und für Freunde politischer Feste der erste Mai und der Tag der Nationalen Rebellion am 26. Juli.

Insgesamt gilt Kuba als ein ganzjähriges Reiseziel. Die Wassertemperatur ist immer hoch genug für einen Bade- oder Tauchurlaub. Ebenfalls beliebt ist Kuba bei Surfern. Ferien gibt es auf Kuba im Juli und August, sodass hier auch die Einheimischen teilweise im eigenen Land verreisen.

Da Kuba sowohl flache Inselteile als auch gebirgige Gegenden aufweist, findet sicher jeder das für ihn individuell Richtige. Ein Badeurlaub ist genauso möglich wie das Kraxeln oder ausgedehnte Wanderungen in den Bergen. In den Hochlagen können Sie durchaus auch einmal 0 Grad erleben, wenn das Wetter entsprechend kühl ist, und Sie besonders weit nach oben gestiegen sind. Das ist für die Karibik sehr kalt, eine Kaltfront dauert aber auch nie mehr als ein oder zwei Tage an.

Auch wenn es in den Sommermonaten mitunter recht heiß ist und das Thermometer 40 Grad zeigt, können Sie sich dennoch an der Küste Kubas wohlfühlen. Meist werden als beste Reisezeit die Monate von November bis April genannt, um zumindest die Zeit zu umgehen, in der die Stürme wüten können. Dank Internet ist es kein Problem, zu jeder Zeit die aktuellen Wetterwerte auf Kuba anzusehen. Wenn Sie also einen Kuba-Urlaub in der längeren Planung haben, dann sollten Sie durchaus mal für eine gewisse Zeit die dortigen Wetterwerte beobachten. Daraus können Sie dann Schlüsse ziehen für Ihre Reisegarderobe.

Buchen Sie Ihre Reise über einen Veranstalter, dann gibt dieser oft Hinweise zu dem Wetter, welches in der Reisezeit zu erwarten ist. Prinzipiell ist das wenig schwankende Klima sehr angenehm, aber Sie müssen schon mit großer Hitze zurechtkommen können. Wer Kreislauf- oder Herzprobleme hat, sollte auf alle Fälle mit seinem Arzt vor Antritt der Reise sprechen. Eventuell muss eine Medikation angepasst werden.

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