Arbeiten in Peru

Zur Aufnahme einer Tätigkeit in Peru ist eine Arbeitsgenehmigung der Behörden erforderlich, die nur mit Genehmigung der Einwanderungsbehörde erteilt wird.

Bevor eine Arbeitsgenehmigung in Peru beantragt werden kann, müssen Sie eine verbindliche Zusage eines Arbeitgebers besitzen. Ein inländisches Unternehmen muss seinerseits bei der Behörden nachweisen, dass eine offene Stelle nicht mit einem einheimischen Arbeitnehmer besetzt werden kann. Die Erteilung der Arbeitserlaubnis ist an die Bedingung geknüpft, dass zuvor eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragt und genehmigt wurde. Dieses Visum kann bei Peruanischen Konsulat und bei der Peruanischen Botschaft in Berlin beantragt werden.

Peru besitzt eine relativ hohe Arbeitslosenquote, wobei die Dunkelziffer deutlich über den offiziellen Zahlen liegen dürfte. Unterbeschäftigung ist weit verbreitet und erschwert für ausländische Arbeitnehmer die Arbeitssuche. Es gibt in Peru eine Sozialversicherung, in der jedoch lediglich 20 Prozent der Bevölkerung erfasst sind. Da Deutschland mit dem südamerikanischen Land kein Sozialversicherungsabkommen besitzt, ist eine Auslandskrankenversicherung dringend angeraten, wenn Sie eine Tätigkeit in Peru aufnehmen. Die Stellensuche wird Ihnen durch persönliche Kontakte vor Ort wesentlich leichter fallen, denn in Peru werden Jobs zumeist durch Mundpropaganda und Beziehungen vermittelt. Unabdingbar ist bei der Aufnahme einer Tätigkeit im Land das Beherrschen der spanischen Sprache in Wort und Schrift.

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